An der Uni Salzburg treffen sich namhafte Kulturmanager bei einem Symposium über die Salzburger Festspiele.
„Festspiele der Zukunft“: Der Titel des Symposiums, das am 20. und 21.Jänner in der Universität Salzburg stattfindet, mag etwas pauschal klingen. Doch die Zusammensetzung der Gesprächsrunden verspricht einige Spannung. So ist gleich zu Beginn Markus Hinterhäuser, der 2011 Intendant in Salzburg war, in einem Panel zum Thema „Festspiele: Kontroverse und Dialog“ – gemeinsam mit Georg Springer, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, der sich nicht gerade dafür eingesetzt hat, dass der Vertrag des erfolgreichen Hinterhäuser verlängert wird. Der Mann, der an seiner statt gekommen ist, Alexander Pereira, nimmt dann an einem Gespräch über „Rolle der Festspiele als Traditionshüter und Trendsetter“ teil.
Weitere Teilnehmer sind Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg, Wagner-Urenkelin Nike Wagner, Wiener-Festwochen-Intendant Luc Bondy sowie Helga Rabl-Stadler, Hans Mahr, Peter Ruzicka (Salzburg-Intendant 2001–2006) u.v.a. Organisiert wurde das Kulturmanager-Gipfeltreffen vom Kulturwissenschaftler Michael Fischer. Info: www.w-k.sbg.ac.at.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.01.2012)