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Sprachliche Frühförderung: Wien pocht auf mehr Geld

Sprachliche Fruehfoerderung Wien pocht
(c) Clemens Fabry
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Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch pocht auf Änderung beim Entwurf, der am Dienstag den Ministerrat passieren sollte. Statt bisher 1,7 Millionen pro Jahr soll es für Wien nur mehr 1,2 Millionen geben.

Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) hat am Montag am Rande einer Pressekonferenz auf Änderungen der 15a-Vereinbarung bei der sprachlichen Frühförderung gepocht, da der derzeitige Entwurf für Wien ein Minus an Mitteln bedeuten würde. "Über das Weniger an Geld ist aus meiner Sicht das letzte Wort noch nicht gesprochen", so Oxonitsch. Es sei nicht sicher, ob der Entwurf in dieser Form wie geplant am Dienstag in den Ministerrat komme. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass er die sprachliche Frühförderung nicht gefährden wolle.

Wien hat bisher 1,735 Mio. Euro pro Jahr vom Bund bekommen (2008 bis 2010). Laut der neuen 15a-Vereinbarung für die Jahre 2012 bis 2014, laut der Bund und Länder je die Hälfte der Mittel beisteuern, sollen es nunmehr 1,223 Mio. pro Jahr sein. Insgesamt werde es zwar auch künftig gleich viel Geld wie bisher für die Sprachförderung der Drei- bis Sechsjährigen geben, betonte Oxonitsch. Allerdings nur deshalb, weil Wien mehr Mittel zuschieße.

(APA)