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Ordensregen für die Regierung

Jede Menge Orden für die Regierung
Fischer, Faymann(c) APA/HANS KLAUS TECHT (Hans Klaus Techt)
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Kanzler, Vizekanzler und fünf Minister haben das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik erhalten.

Pünktlich zur Ballsaison haben zahlreiche Mitglieder der Bundesregierung am Dienstag von Bundespräsident Heinz Fischer Orden der Republik Österreich erhalten. Anlass war ihre dreijährige Regierungsangehörigkeit.

Laut Aussendung der Präsidentschaftskanzlei überreichte Fischer das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik an Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Michael Spindelegger, die Minister Niki Berlakovich, Gabriele Heinisch-Hosek, Rudolf Hundstorfer, Reinhold Mitterlehner und Alois Stöger. Staatssekretär Josef Ostermayer erhielt das Große Silberne Ehrenzeichen am Bande.

Alle Ausgezeichneten hätten auch schon vor ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit in der Bundesregierung viele Jahre lang öffentliche Funktionen in der Landes- und Bundespolitik oder in anderen öffentlichen Körperschaften ausgeübt, sagte Fischer in seiner Rede. Er wünschte den Regierungsmitgliedern "gerade in diesen Tagen für ihre schwierigen Aufgaben den besten Erfolg".

FPÖ schäumt, Strache erhält auch Orden

Die FPÖ kritisiert die Verleihung von Ehrenzeichen an Regierungsmitglieder als "Schlag ins Gesicht der Bevölkerung". Generalsekretär Harald Vilimsky sprach in einer Aussendung von einer "Provokation der Sonderklasse".

Ganz undekoriert bleiben indes die Freiheitlichen auch nicht: Just am selben Dienstag beschloss der Ministerrat, dass Parteichef Heinz-Christian Strache das "Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern" erhalten soll. Ein Ehrenzeichen ist für Abgeordnete nach zehn Jahren im Parlament vorgesehen. Die hat Strache freilich noch nicht absolviert, sitzt er doch seit 30. Oktober 2006 im Nationalrat. Allerdings wird ihm offenbar seine Zeit im Wiener Landtag quasi angerechnet.

(APA)