Elbphilharmonie: Baukonzern klagt gegen Millionen-Strafe

Elbphilharmonie Baukonzern klagt gegen
Elbphilharmonie Baukonzern klagt gegen(c) Dapd (Philipp Guelland)
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Wegen der Verzögerung der Fertigstellung fordert die Stadt Hamburg eine Vertragsstrafe in Höhe von 40 Millionen Euro.

Der Baukonzern der Hamburger Elbphilharmonie, Hochtief, geht gerichtlich gegen die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von rund 40 Millionen Euro wegen Bauzeitverlängerung vor. Das Unternehmen habe am Dienstag vor dem Landgericht Hamburg Klage gegen die Elbphilharmonie-Objektgesellschaft Adamanta eingereicht, berichtete der Baukonzern. "Damit soll gerichtlich festgestellt werden, dass Hochtief trotz längerer Bauzeit keine Vertragsstrafe zahlen muss", hieß es.

Die Hansestadt hatte die 40 Millionen Euro für elf Monate Bauverzögerung der Adamanta in Rechnung gestellt. Pro Tag Verzögerung soll demnach die Projektgesellschaft, an der die Commerzbank-Tochter Commerz Real und Hochtief selbst beteiligt sind, 200 000 Euro zahlen.

Die Schadenersatzforderungen gingen an die Adamanta, die diese an Hochtief weiterreichte. Nach diversen Terminverzögerungen hatte die Stadt die aktuelle Bauzeitverlängerung mit 14 Monaten beziffert, drei davon nimmt sie aufgrund von Planungsänderungen auf ihr Konto.

Hochtief argumentiert unter anderem damit, "dass ursprünglich vereinbarte Termine wegen zahlreicher Planungsverzögerungen, Planungsänderungen und verspäteter Entscheidungen des Bauherrn längst keine Gültigkeit mehr haben". Für einige Bauteile seien Unterlagen mehrere Monate, zum Teil über ein Jahr zu spät vorgelegt worden.

(Ag.)

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