Nachrichten Meinung Magazin
Am Laufsteg

Kurze Kleider, lange Tage

Der Herbst hat auf den Laufstegen dieser Welt schon begonnen.
16.01.2019 um 13:58
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Hauptbild • (c) AP (Kirsty Wigglesworth)
Donna Karan. New York ist die Modestadt mit den meisten Defilees, zugleich ist die amerikanische Szene jene mit dem genauesten Spürsinn für die Erfordernisse des Business.
Donna Karan. New York ist die Modestadt mit den meisten Defilees, zugleich ist die amerikanische Szene jene mit dem genauesten Spürsinn für die Erfordernisse des Business.
(c) REUTERS (ALLISON JOYCE)
Dennoch tauchen in den letzten Jahren immer neue Talente auf, die ihre ausgefallenen Entwürfe ebenso gut in Paris oder London zeigen könnten, vom Council of Fashion Designers of America und „Vogue“-Chefredakteurin Anna Wintour aber nach Leibeskräften gefördert werden.
Dennoch tauchen in den letzten Jahren immer neue Talente auf, die ihre ausgefallenen Entwürfe ebenso gut in Paris oder London zeigen könnten, vom Council of Fashion Designers of America und „Vogue“-Chefredakteurin Anna Wintour aber nach Leibeskräften gefördert werden.
(c) AP (Jason DeCrow)
Proenza Schouler und Jason Wu gehören zu diesen Newcomern, die Herbstkollektionen der beiden Marken waren fernöstlich inspiriert.
Proenza Schouler und Jason Wu gehören zu diesen Newcomern, die Herbstkollektionen der beiden Marken waren fernöstlich inspiriert.
(c) REUTERS (LUCAS JACKSON)
Interessant ist auch die Arbeit des jungen Portugiesen Jean Baptista Oliveira für Lacoste: Die französische Sportbrand zeigte in New York (die USA sind ihr wichtigster Markt), die Silhouette war klar und geometrisch mit Space-Age-Anleihen.
Interessant ist auch die Arbeit des jungen Portugiesen Jean Baptista Oliveira für Lacoste: Die französische Sportbrand zeigte in New York (die USA sind ihr wichtigster Markt), die Silhouette war klar und geometrisch mit Space-Age-Anleihen.
(c) AP (Seth Wenig)
Natürlich können auch arrivierte Großmeisterinnen wie Donna Karan und Diane von Fürstenberg mit den Jungen mithalten: Es scheint sogar, als griffen sie eiliger in die Schublade jugendlicher Verführungskünste als der kreative Nachwuchs.
Natürlich können auch arrivierte Großmeisterinnen wie Donna Karan und Diane von Fürstenberg mit den Jungen mithalten: Es scheint sogar, als griffen sie eiliger in die Schublade jugendlicher Verführungskünste als der kreative Nachwuchs.
(c) AP (Yannis Vlamos)
Mailand ließ das Fachpublikum erzittern. Schuld waren nicht (nur) die gezeigten Kollektionen, sondern das Drumherum.
Mailand ließ das Fachpublikum erzittern. Schuld waren nicht (nur) die gezeigten Kollektionen, sondern das Drumherum.
(c) REUTERS (MAX ROSSI)
Monate nach seinem ersten Auftauchen wurde nämlich das Gerücht bestätigt, dass Raf Simons sich von Jil Sander verabschiede.
Monate nach seinem ersten Auftauchen wurde nämlich das Gerücht bestätigt, dass Raf Simons sich von Jil Sander verabschiede.
(c) AP (Giuseppe Aresu)
Seine erstaunlich liebliche letzte Kollektion wurde mit Standing Ovations bedacht – als Erste war übrigens Anna Wintour von ihrem Sitz aufgesprungen.
Seine erstaunlich liebliche letzte Kollektion wurde mit Standing Ovations bedacht – als Erste war übrigens Anna Wintour von ihrem Sitz aufgesprungen.
(c) REUTERS (STEFANO RELLANDINI)
Dolce & Gabbana, die zum ersten Mal keine Zweitlinie mehr über den Laufsteg schicken mussten, ließen der Blümchen einige über ihre Entwürfe rieseln – manche Dessins erinnerten an die Petit-Point-Stickereien von Maria Theresias Hofdamen.
Dolce & Gabbana, die zum ersten Mal keine Zweitlinie mehr über den Laufsteg schicken mussten, ließen der Blümchen einige über ihre Entwürfe rieseln – manche Dessins erinnerten an die Petit-Point-Stickereien von Maria Theresias Hofdamen.
(c) EPA (MATTEO BAZZI)
Am „swingenden“ London nahm derweil Christopher Kane unter der Ägide von Donatella Versace bei Versus Anleihen, das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Gewohnt facettenreich war auch die Kollektion von Miuccia Prada, wie immer einer der Höhepunkte in Mailand, die sich deutlich optimistischer gab als Frida Giannini bei Gucci, wo gleich viel düstere wie glamouröse Modelle defilierten.
Am „swingenden“ London nahm derweil Christopher Kane unter der Ägide von Donatella Versace bei Versus Anleihen, das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Gewohnt facettenreich war auch die Kollektion von Miuccia Prada, wie immer einer der Höhepunkte in Mailand, die sich deutlich optimistischer gab als Frida Giannini bei Gucci, wo gleich viel düstere wie glamouröse Modelle defilierten.
(c) REUTERS (MAX ROSSI)
London ist die Stadt der Mustermixprofis, der kurzen Kleidchen und gern auch „on the wild side“
London ist die Stadt der Mustermixprofis, der kurzen Kleidchen und gern auch „on the wild side“
(c) Reuters (OLIVIA HARRIS)
Am verhaltensten zeigt sich da ein Traditionshaus wie Burberry unter der Ägide von Christopher Bailey.
Am verhaltensten zeigt sich da ein Traditionshaus wie Burberry unter der Ägide von Christopher Bailey.
(c) Beigestellt
Anderswo freuten sich die Briten über das Laufstegdebüt der vor sechs Jahren lancierten Zweitlinie von Alexander McQueen, McQ: Sarah Burton hat eine gelungene Kollektion orchestriert.
Anderswo freuten sich die Briten über das Laufstegdebüt der vor sechs Jahren lancierten Zweitlinie von Alexander McQueen, McQ: Sarah Burton hat eine gelungene Kollektion orchestriert.
(c) AP (Kirsty Wigglesworth)
Auch die ewige Punkerin Vivienne Westwood zeigt daheim ihre Zweitlinie, und auch sie ist Garantin für ausgelassene Experimente. Kein Wunder, dass jüngere Designer in die Stapfen der „Großen“ treten möchten – die Griechin Mary Katrantzou, vom British Fashion Council generös gefördert, wächst anscheinend zu einem neuen McQueen-Verschnitt heran.
Auch die ewige Punkerin Vivienne Westwood zeigt daheim ihre Zweitlinie, und auch sie ist Garantin für ausgelassene Experimente. Kein Wunder, dass jüngere Designer in die Stapfen der „Großen“ treten möchten – die Griechin Mary Katrantzou, vom British Fashion Council generös gefördert, wächst anscheinend zu einem neuen McQueen-Verschnitt heran.
(c) AP (Kirsty Wigglesworth)
Der in London lebende Halbösterreicher Marios Schwab zeigte indessen eine Kollektion, anhand der man erahnte, dass er (als Ex-Designer des New Yorker Labels Halston) sein Ungestüm ein paar Saisonen lang von amerikanischem Pragmatismus zügeln ließ.
Der in London lebende Halbösterreicher Marios Schwab zeigte indessen eine Kollektion, anhand der man erahnte, dass er (als Ex-Designer des New Yorker Labels Halston) sein Ungestüm ein paar Saisonen lang von amerikanischem Pragmatismus zügeln ließ.
(c) EPA (KERIM OKTEN)

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