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Syrien: Zehntausende demonstrieren gegen Assad

Symbolbild: Proteste gegen Assad
EPA (Wael Hamzeh)
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In Aleppo fanden die größten Kundgebungen seit Beginn der Revolte gegen den Machthaber statt. Sicherheitskräfte sollen in die demonstrierende Menschenmenge geschossen haben.

An den Protesten gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad haben sich am Freitag landesweit Zehntausende Menschen beteiligt. In der Stadt Aleppo im Norden sei es die größte Mobilisierung seit dem Beginn der Proteste vor einem Jahr gewesen, teilte die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Die Sicherheitskräfte hätten dort auf die demonstrierende Menge geschossen, sagte der Oppositionelle Mohammed Halabi.

Mindestens 19 Zivilisten sollen am Freitag im Land getötet worden sein. Darunter seien erneut acht Tote in der Stadt Homs, die seit Wochen von den syrischen Streitkräften bombardiert wird, berichtet die Beobachtungsstelle.

Nach den islamischen Freitagsgebeten gibt es häufig große Kundgebungen in Syrien. Diesmal unter anderem in der Hauptstadt Damaskus, in Daraa, Homs, Hama, Idlib und Lattakia. Allein in der Stadt Dael in der Provinz Daraa beteiligten sich laut der Beobachtungsstelle mehr als 10.000 Menschen an den Protesten.

 

 

(APA)