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Suche nach Extrembergsteigern: "Keine Lebenszeichen"

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Symbolbild(c) AP (John Heilprin)
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Beide Seiten des Gasherbrum I wurden mit zwei Helikoptern abgeflogen. Der österreichische Bergsteiger Gerfried Göschl und seine zwei Kollegen wurden jedoch nicht entdeckt.

Im Zuge der Suche nach dem seit vergangenem Freitag am Gasherbrum I im pakistanischen Karakorum vermissten österreichischen Bergsteiger Gerfried Göschl und seiner zwei Kollegen konnten am Donnerstag erstmals Rettungshubschrauber starten. Die Suchflüge konnten die Hoffnung, die drei Bergsteiger zu finden, jedoch nicht erfüllen. "Beide Seiten des Berges wurden mit zwei Helikoptern abgeflogen. Es sind keine Lebenszeichen der Bergsteiger entdeckt worden", teilte Gerfried Göschls Ehefrau Heike am frühen Nachmittag mit.

"Es ist jetzt an der Zeit, der Realität ins Auge zu sehen. So schwer es uns allen auch fällt sie gehen zu lassen, wir haben keine andere Wahl", schrieb Heike Göschl in einem E-Mail, in dem es weiter hieß: "Wir möchten uns wirklich bei allen sehr herzlich bedanken, die in den letzten Tagen mit uns gehofft und gebetet haben."

Wie Außenamts-Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal berichtete, war die Witterung am Donnerstag für einen Aufstieg der Helikopter nach tagelangem Schlechtwetter günstig. Es gab ein Fünf-Stunden-Fenster für den Einsatz. An Bord befanden sich drei pakistanische Alpinisten.

Göschls Bruder unterstützte Suche

Bereits Mittwochmittag war Göschls Bruder Wolfgang in Islamabad angekommen, um gemeinsam mit Ali Muhammad von Adventure Pakistan die Suche an Ort und Stelle zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt waren jene pakistanische Alpinisten, die vom Basislager aus auf den Gasherbrum I aufgestiegen sind, um nach Göschl, dem Schweizer Cedric Hählen und dem Pakistaner Nisar Hussain zu suchen, ohne Ergebnisse wieder zurückgekehrt.

Seit Freitag gibt es keinen Kontakt zu dem steirischen Extrembergsteiger, der mit den zwei Seilgefährten unterhalb des Gipfels des Achttausenders zuletzt gesehen worden war.

(APA)