CA Immo schüttet erstmals Dividende aus

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Das Konzernergebnis stieg um 38 Prozent auf 62,2 Millionen Euro – Dividendenvorschlag beträgt 38 Cent pro Aktie.

Gut verdient hat im Jahr 2011 die börsennotierte CA Immo: Erstmals in der Unternehmensgeschichte soll eine Dividende ausgeschüttet werden. Das Konzernergebnis stieg um 38 Prozent auf 62,6 Millionen Euro und die Mieterlöse legten im Vergleich zu 2010 um 61,5 Prozent auf 265,6 Millionen Euro zu. Auf 19,17 Euro (nach 18,69 Euro) stieg der Nettoinventarwert (Net Asset Value/NAV). Man wolle in der Hauptversammlung eine Dividende in der Höhe von 38 Cent je Aktie vorschlagen, gab das Unternehmen bekannt.

Zu Beginn des Jahres 2011 wurde die Volksbanken-Tochter Europolis in den Kreis der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen aufgenommen. Es erfolgte eine Erhöhung der laufenden Mieterträge. Für 2012 wird eine leichte Steigerung der Mieterlöse um rund zwei Prozent erwartet. Die CA Immo beabsichtigt Verkäufe im Umfang von 300 bis 350 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 wurden insgesamt Immobilien im Umfang von 324,7 Millionen Euro verkauft. Daraus freigesetzte Mittel will die Immobilienfirma zur Schuldenreduktion einsetzen.

An Investitionen sei ein Volumen von rund 300 Millionen Euro geplant. Die Netto-Finanzverschuldung der Gruppe betrug 2,8 Milliarden gegenüber einem Immobilienvermögen von rund 5,2 Milliarden Euro.

Die Ergebnisse:

  • Geschäftstätigkeit legte von 176,5 auf 285,0 Millionen Euro zu
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) lag 2011 bei 107,1 Millionen Euro (nach 68,8 Millionen Euro im Jahr 2010)
  • Eigenkapitalquote der CA Immo belief sich zum Berichtsstichtag auf 31 Prozent
  • Bilanzwirksamer Ergebnisbeitrag beträgt 52,8 Millionen Euro



(APA/red.)

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