Grundbuch bleibt zehn Tage lang geschlossen

Symbolbild: Bauplan
Symbolbild: Bauplan(c) Www.BilderBox.com (Www.BilderBox.com)
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Die Datenbank wird wegen eines Software-Updates vom 27. April bis 6. Mai nur eingeschränkt nutzbar sein.

[Wien/gr] Das Grundbuch, jene Datenbank, in der alle Grundstücke und deren Rechtsverhältnisse verzeichnet sind, wird den Österreichern vom 27. April bis 6. Mai nur äußerst eingeschränkt zur Verfügung stehen. Konkret können in diesem Zeitraum zwar Abfragen getätigt, aber keine neuen Einträge vorgenommen oder Anträge als „Plomben" bei Einträgen angezeigt werden.

Grund für diese Einschränkung, die zu Verzögerungen etwa bei Eigentumsübertragungen oder Hypotheken führen kann, ist eine Aktualisierung der Software der Datenbank. Deren Grundgerüst stammt nämlich noch aus den 1970er-Jahren und wird seit 2006 schrittweise moderneren Technologien angepasst.

Neues Kostenmodell geplant

Mit 7. Mai soll nun die neuste Version 1.5 in Betrieb gehen, die erstmals Kataster und Grundbuch auf zwei miteinander vernetzte Datenbanken aufteilt. Das soll nicht nur eine merkliche Beschleunigung der Grundbuchverfahren zur Folge haben, es soll auch eine zeitgemäßere Benutzeroberfläche aufgespielt werden.

In der Folge plant das Justizministerium eine neue Preise für Grundbuchabfragen - eine „Flat Fee" von drei Euro pro Abfrage soll das aktuelle Modell ablösen, bei dem pro zehn abgefragten Zeilen Gebühren anfallen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 6. April 2012)

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