Sexaffäre um Bodyguards: US-Militär "beschämt"

Sexaffaere Bodyguards USMilitaer beschaemt
Sexaffaere Bodyguards USMilitaer beschaemt(c) AP (Fernando Llano)
  • Drucken

Der US-Geheimdienst Secret Service suspendierte elf Mitarbeiter von dem Amerika-Gipfel. Der Grund: Mutmaßliche Kontakte zu Prostituierten.

Angesichts der Sex- und Prostitutionsaffäre um mehrere Leibwächter von US-Präsident Barack Obama hat sich die Armee betroffen geäußert. "Wir sind beschämt", sagte Generalstabschef Martin Dempsey am Montag (Ortszeit) in Washington. Das Verhalten der mindestens fünf in die Ereignisse verwickelten Militärangehörigen solle untersucht werden.

Die Teilnahme Obamas am Amerika-Gipfel in Kolumbien war am Samstag durch die Affäre überschattet worden. Der US-Geheimdienst Secret Service suspendierte elf Mitarbeiter wegen mutmaßlicher Kontakte zu Prostituierten am Gipfelort und schickte sie nach Hause. Auch fünf Angehörige der US-Armee wurden abkommandiert.

Ein ranghoher US-Regierungsvertreter sagte am Montag, die Mitarbeiter des Geheimdiensts seien von ihrer Arbeit entbunden worden. Auch sie erwarte eine Untersuchung zu den Vorwürfen. Einem Bericht zufolge war der Skandal ins Rollen gekommen, als einer der Leibwächter eine Prostituierte nicht bezahlen wollte.

(Ag.)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:

Mehr erfahren

Barack Obama
Außenpolitik

Obama will Vorwürfe wegen Sexpartys "rigoros" prüfen

Laut Medien sollen Sicherheitskräfte des Präsidenten in Kolumbien Prostituierte getroffen haben. Die Einheiten wurden mittlerweile ausgetauscht. Die Republikaner wollen die Angelegenheit für sich nutzen.
Außenpolitik

Kuba, Drogen, Armut – und die Sexpartys der US-Bodyguards

Kaum eine Annäherung gab es beim Amerika-Gipfel in Cartagena zum Thema Drogenlegalisierung oder Kuba-Sanktionen. Die Schlagzeilen dominierten aber ohnehin die Ausschweifungen des Secret Service.
Außenpolitik

Sexskandal: Secret Service im Zwielicht

Gelage des Elitetrupps, der zum Schutz des Präsidenten abgestellt ist, hat Nachspiel. Nacht mit Prostituierten in Kolumbien kostete mehrere Bodyguards den Job.
Barack Obama
Außenpolitik

Obama will Vorwürfe wegen Sexpartys "rigoros" prüfen

Laut Medien sollen Sicherheitskräfte des Präsidenten in Kolumbien Prostituierte getroffen haben. Die Einheiten wurden mittlerweile ausgetauscht. Die Republikaner wollen die Angelegenheit für sich nutzen.
Außenpolitik

Kuba, Drogen, Armut – und die Sexpartys der US-Bodyguards

Kaum eine Annäherung gab es beim Amerika-Gipfel in Cartagena zum Thema Drogenlegalisierung oder Kuba-Sanktionen. Die Schlagzeilen dominierten aber ohnehin die Ausschweifungen des Secret Service.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.