Erstmals gibt es eine Dividende mit 0,10 Euro je Aktie. Ein Fünftel mehr wurde durch Mieterlöse eingenommen. Der Ausblick fällt gemischt aus.
Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG (s Immo) hat 2011 auch nach endgültigen Zahlen den Jahresüberschuss auf 21,2 Millionen Euro verzehnfachen können und plant für das abgelaufene Jahr erstmals die Ausschüttung einer Dividende - in Höhe von 0,10 Euro je Aktie. Dies bestätigte das Unternehmen im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz. Im Ausblick malt die s Immo für 2012 ein gemischtes Bild: Die negativen Themen Schuldenkrise, Euro-Crash-Szenarien sowie die heimische Wertpapierzuwachssteuer würden in den kommenden Monaten die Schlagzeilen dominieren. Die s Immo sehe sich aber sehr gut aufgestellt für die kommenden Jahre, auch wenn die wirtschaftliche Gesamtsituation herausfordernd bleibe.
Die Bruttomieterlöse steigerte die s-Immo-Gruppe 2011 um 21,1 Prozent auf 125,9 Millionen Euro und das EBITDA um 42,0 Prozent auf 101,4 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 52,4 Prozent auf 92,3 Mio. Euro zu. Der Net Asset Value (NAV) betrug zum Ultimo 6,96 (7,07) Euro je Aktie. Zuletzt schlossen die Papiere an der Börse am Donnerstag bei 4,34 Euro.
Ende 2011 verfügte die s Immo über 236 Bestandsobjekte mit etwa 1,4 Mio. m2 Gesamtmietfläche. Die Brutto-Mietrendite wird mit 6,7 Prozent angegeben, der Vermietungsgrad mit 92,5 Prozent.
(APA)