„Kuma“ - Ménage à trois auf Anatolisch: Die Emanzipation der Zweitfrauen

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Umut Dag zeigt eine Hochzeit mit ungeahnten Folgen – und schafft es, einen differenzierten Blick auf Türken in Österreich zu werfen. Es wird niemand verurteilt, aber es erhält auch niemand einen Heiligenschein.

Umut Dags Charaktere in „Kuma“ drücken sich mehr durch Blicke als durch Worte aus. Sie beobachten und belauschen Menschen, die ihnen nahestehen oder nahestehen sollten, deren Nähe sie suchen oder verloren haben. Die narrative Struktur funktioniert maßgeblich über eine Dynamik des Zurückhaltens und Aufdeckens von Informationen. Und genau um dieses Verhältnis drehen sich auch fast alle Situationen im Film.

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