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Adi Bittermann: "Ich liebe BBQ in jeder Art"

Adi Bittermann
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Das Grillfleisch braucht den perfekten Reifepunkt, die richtige Würzzeit, wenige Saucen, ein paar Kräuter-Rubs und bloß keine Bierdusche.

DiePresse.com: Herr Bittermann, grillen Sie zu Hause selbst oder ist das nichts für Sie?

Ja, ich liebe BBQ in jeder Art und grille für mein Leben gerne, natürlich auch zu Hause. Zur Zeit finde ich die Lagerfeuerküche im "Dutch-Oven" sehr spannend und beobachte diese Entwicklung, außerdem interessiert mich das Grillen im "Big Green Egg" und ich liebe die "Lokomotive", zu Hause grille ich am Weber-Grill für meine Kinder und meine liebe Frau.

Marinieren, grillieren, brillieren. Was braucht das Grillfleisch, damit es dem Meister schmeckt? Ein Tipp?

Das Grillfleisch braucht den perfekten Reifepunkt, eine gute Auswahl an Gewürzen oder verschiedene Kräuter-Rubs und eine gut vorbereitete Glut. Wenn's schnell gehen soll hilft ein Gasgriller. Es gilt: weniger ist mehr. Weniger Grillsaucen stehen für mehr Geschmack. Bier kann man zum Vormarinieren hernehmen, übers Fleisch gießen sollte man es nicht.

Von kulinarischen Fauxpas würden Sie dringend abraten?

Einer falschen Würzzeit. Große Fleischstücke 24 Stunden vormarinieren und gut durchziehen lassen. Kleine Stücke maximal zwei bis drei Stunden marinieren. Man sollte Ölmarinaden vermeiden, dabei kann leicht Fettbrand entstehen, was ein Krebsrisiko birgt.

Was darf bei einer ausgewachsenen "Grillage" niemals fehlen?

Chillige Musik und perfekt gekühltes Bier.

Adi Bittermann

Der niederösterreichische "Top-Wirt 2011" kocht in seinem bittermann-vinarium in Göttlesbrunn auf.

(sh.)