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Post macht im ersten Quartal 41 Millionen Euro Gewinn

Post macht ersten Quartal
(c) APA (HANS KLAUS TECHT)
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Die teilstaatliche Österreichische Post startet gut ins neue Jahr. Post-Chef Georg Pölzl will den Konzernumbau weiter konsequent fortsetzen.

Die teilstaatliche Österreichische Post ist gut in das Jahr 2012 gestartet und gibt sich auch für das Gesamtjahr optimistisch. In den ersten drei Monaten 2012 wurde der Umsatz um sechs Prozent auf 605,7 Millionen Euro gesteigert. Nach Abzug von Steuern ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 41,4 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (37,4 Millionen Euro). Das entspricht 0,61 EUR je Aktie für das erste Quartal 2012 (Vergleichswert des Vorjahres: 0,55 EUR). Für das Jahr 2012 erwartet Postchef Georg Pölzl eine "stabile bis leicht positive Entwicklung".

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im ersten Quartal 2012 bei 22.998 Vollzeitkräften (davon 19.372 in Österreich) - ein Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 268 Mitarbeiter. Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,6 Prozent auf 284,4 Millionen Euro. Die Post hat derzeit über 1878 Post-Geschäftsstellen, davon werden 1266 von Post-Partnern betrieben.

1878 Post-Geschäftsstellen in Österreich

"Wir hatten einen guten Start ins Jahr 2012 als Resultat einer konsequenten strategischen Ausrichtung. Daher werden wir auch weiterhin unseren eingeschlagenen Weg des Konzernumbaus fortsetzen", so Pölzl.

Er gibt aber auch zu bedenken, dass der Post in den ersten drei Monaten 2012 das Glück ein wenig in die Hände gespielt hat: "Ein zusätzlicher Arbeitstag im Quartalsvergleich brachte Volumenzuwächse, ebenso wie neue Informationspflichten einiger Kunden im Finanz-, Telekommunikations- oder Energiesektor."

Aber auch auf der Produktseite sei die Post AG erfolgreich gewesen. Zwar sei von einem Rückgang bei adressierten Briefmengen auszugehen, auf der anderen Seite sorge  der zunehmende Internethandel für Wachstum an Paketmengen.