Raiffeisen Bank International meldet einen Nettogewinn von 541 Millionen Euro. Dieser sei auf "wesentliche Einmaleffekte" zurückzuführen.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat am Donnerstag für das erste Quartal 2012 mit 541 Millionen Euro einen Nettogewinn gemeldet, der doppelt so hoch war wie im ersten Quartal 2011. Damals lag er bei 270 Millionen Euro. Der Zuwachs war allerdings ganz wesentlich Einmaleffekten durch Wertpapierdeals gedankt.
Wie die Bank mitteilte, ergab sich aus weiteren Verkäufen von Wertpapieren aus dem Bestand der Konzernzentrale ein Vorsteuergewinn von 159 Millionen Euro. Weiters sei durch den vorzeitigen Rückkauf von Hybridanleihen ein Ergebnis vor Steuern von Netto 113 Millionen Euro erzielt worden.
Der gesamte Vorsteuergewinn lag in der RBI Ende März bei 685 Millionen Euro. Im Vorjahr standen 405 Millionen Euro zu Buche. Die Neudotierungen zu den Kreditvorsorgen sanken um 26,5 Prozent.
(APA)