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In den nächsten Jahren geht es primär um Kapitalerhalt

Eine häufig gestellte Frage lautet derzeit „Wie soll ich mein Geld in so turbulenten Zeiten am besten investieren?“

EXPERTENTIPP vonErnst Huber,

Vorstandsvorsitzender direktanlage.at

(c) direktanlage.at AG

Die Verunsicherung der Anleger ist verständlich. Es war noch nie so schwierig wie heute, Geld erfolgreich zu veranlagen. Denn es gibt sehr viele Unsicherheitsfaktoren:
die Schuldenkrise, niedrige Zinsen, Inflationsgefahr und Schwankungen an den Kapitalmärkten. Daher lohnt es sich, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Kapitalerhalt.

In Zeiten wie diesen steht vor allem der Kapitalerhalt im Vordergrund. Um das Wertschwankungsrisiko der gesamten Veranlagung deutlich zu vermindern, ist eine breite Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen unerlässlich.

Zu einer guten Asset Allokation gehören neben dem Sparbuch und Anleihen auch Sachwerte wie Aktien, Immobilien und als Beimischung auch ein Anteil an Gold. Immobilien bieten einen sehr guten Inflationsschutz, haben aber den Nachteil, dass sie nur wenig liquide sind. Sachwerte wie Aktien und
Edelmetalle können in Inflationszeiten den Geldwertverlust kompensieren.

Vorstandsvorsitzender Ernst Huber
Vorstandsvorsitzender Ernst Huber (c) direktanlage.at

Konkret:

  • Einen Teil des Geldes im Sparbuch belassen, weil es dort jederzeit mobilisiert werden kann.
  • Einen Teil des Geldes in Einlagen mit längerer Bindungsfrist verlagern. Das gibt höhere Zinsen, ohne dass man viel von seiner Flexibilität verliert.
  • Einen Teil in Unternehmensanleihen mit etwas höheren Zinsen investieren. Vorsicht aber vor Spitzenrenditen von Firmen mit schlechterer Bonität.
  • Einen Teil in Aktien anlegen, um von Dividenden und Kursgewinnen zu profitieren. Am besten sind
  • ertragsstarke defensive Unternehmen.
  • Einen Teil kann man in Immobilien anlegen, am besten in selbstgenutzte Häuser oder Wohnungen.
  • Einen kleineren Teil kann man auch in Gold investieren, nachdem der Preis in den letzten Wochen
  • deutlich zurückgekommen ist.
(c) direktanlage.at

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