Die neue „re.comm“ sucht den größeren Immobilienzusammenhang. Internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Ethik und Compliance beim exklusiven Branchen-Summit im Dezember in Kitzbühel.
Laufend stellen sich der Immobilienbranche große Fragen, vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzlage mehr denn je: Steuern wir auf die nächsten Immobilienblasen zu? Was sind die zukünftigen Herausforderungen für die Branche – und sind ihre Vertreter und der Markt fit genug dafür? Wie sehr verändert sich das Gesicht des Bauens angesichts der Wirtschaftskrisen?
Mehrere Veranstaltungen versuchen sich nun angesichts des Ausfalls der traditionell im Mai stattfindenden „Real Vienna“, in den nächsten Monaten solchen Fragen auf ganz unterschiedliche Weise zu nähern. Unter diesen Aktivitäten legt es ein Event so exklusiv wie explizit hintergründig an. Die neue „re.comm“ versteht sich als ein „Impulsgipfeltreffen für die Top-Player der internationalen Immobilienwirtschaft“, wie es Veranstalter epmedia definiert. Vom 5. bis 7. Dezember wird sie in Kitzbühel Vordenker aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ethik und Politik und an die 400 Brancheninsider aus Österreich, Deutschland und dem CEE-Raum versammeln.
epmedia konzipierte in Kooperation mit der „Presse“ die re.comm als eine Diskursplattform unter dem Motto „Rethinking the Real Estate Business“. Ein neues Format aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops, Network-Areas und Side-Events soll die exklusive Gruppe der Teilnehmer motivieren, noch weiter über den Tellerrand ihres Business hinauszublicken, als sie es ohnehin zu tun gewohnt sind. Dabei sollen Funktionsweisen und Gedankenmodelle aus anderen Branchen vermittelt werden.
Die Idee der re.comm ist die eines Thinktanks, in dem eben nicht nur Experten aus dem nahen Immobilienumfeld Wissen und Erfahrungen einspeisen, sondern gerade Experten, die sich in anderen Domänen beschäftigen. Aus der Metaebene verweisen diese international bekannten Vortragenden aus anderen Wirtschaftsbereichen, Wissenschaften, Politik und den neuen Medien sowie der Soziologie auf die soziokulturellen, ökonomischen und philosophischen Zusammenhänge.
Die Liste der internationalen Keynote-Speaker, die im Gespräch sind, ist lang. Ihr Kommen haben Größen wie Tomás Sedlácek, der Chefökonom der CSOB und Autor des Bestsellers „Die Ökonomie von Gut und Böse“ bereits zugesagt. Auch Robert J. Shiller, Mitglied der Berater des US-Präsidenten, gelistet unter den Times' Top 100 „most influental Poeple“ und Herausgeber des „Case-Shiller-Homeprice-Index“ wird in Kitzbühel zugegen sein. Zudem hat sich Jaques Attali, langjähriger Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand und Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in London, angekündigt. In Summe sollen es an die 15 bis 20 Vorreiter auf ihrem Gebiet sein, die in Kitzbühel einen Neu- und Umdenkprozess – „Rethink“ – anregen.
Inhaltlich unterstützt wird die re.comm von einem Working Advisory Board, bestehend aus Philipp Kaufmann von der ÖGNI, Martin Sabelko von CBRE Global Investors und Christoph Stadlhuber von der Signa Holding. Geplant ist die erste re.comm im KitzKongress, einem modernen Veranstaltungszentrum mitten in der Stadt. Die Wahl fiel auf Kitzbühel aus verschiedenen Faktoren: wegen der näheren Anfahrt für deutsche Besucher und auch des Umfelds und seiner Möglichkeiten für Side-Events. In der ersten Dezemberwoche ist es in Kitzbühel, bis auf das Ski-Opening, noch recht ruhig.
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