Personal Branding: Bloggen für die Karriere

Als Blogger können Sie Ihre Qualitäten einem breiteren Kreis zeigen. Während Sie damit anderen helfen, tun Sie auch Ihrer Karriere etwas Gutes.pixabay

Schreiben, um zu scheinen: Wer bloggt, zeigt neben fachlicher Kompetenz auch Kreativität und Ausdruck. Das schätzen auch Arbeitgeber.

Social-Media-Empfehlen, fachliche Erkenntnisse oder einfach über das Leben – die Themenvielfalt von Blogs ist riesig. Genauso breit sind auch die Möglichkeiten, welche sie Bewerbern bieten. Wer einen Blog – professionell – betreibt, kann seine fachlichen Fähigkeiten der Allgemeinheit präsentieren. Gleichzeitig vermittelt er dadurch Kreativität und einen Bezug zur relevanten (Fach-)Community.

Aber nicht nur ein fachlicher Blog kann bei einer Bewerbung hilfreich sein: Auch die Darstellung eines Hobbys – ein Fußball-Blog oder auch nur eine Zusammenstellung von Fotos – zeigt, dass der Bewerber aktiv und kreativ ist. Daher können auch solche Blogs Eindruck beim Personalverantwortlichen machen.Der kluge Bewerber weist auf seine Blog-Aktivitäten gezielt hin, indem er in seinen Unterlagen darauf Bezug nimmt.

Ein Blog kann sich natürlich auch zum Bumerang entwickeln, wenn er nicht professionell aufscheint. Die folgenden Punkte sollten daher beachtet werden:

Kontinuität

Wer einen Blog hegt, der befüllt ihn regemäßig. Verwahrloste Seiten hinterlassen keinen guten Eindruck – auch nicht auf einen potenziellen Arbeitgeber

Aktualität

Wer fachlich zu einem Thema bloggt, sollte immer auf die wichtigsten Neuerungen in der Branche Bezug nehmen. Sonst wirkt man schnell wie von gestern.

Interaktivität

Ein Blog soll gelesen werden, daher ist es gut, ihn über andere Social-Media-Kanäle zu bewerben. Tweets können auf neue Inhalte hinweisen, Facebook-Postings mehr Leser generieren.

Diskussion

Ein Blogger schreibt nicht für sich alleine, sondern für sein Publikum. Daher sollte er ihm auch die Möglichkeit geben, mit ihm in Kontakt zu treten und die Blog-Beiträge zu kommentieren. Natürlich sollte man auf diese auch eingehen, sie vielleicht sogar in die „Berichterstattung“ aufnehmen.

Wer bereits in einem Arbeitsverhältnis ist, der muss natürlich vorsichtiger bei seinen Blog-Aktivitäten sein. Firmeninterna sind tabu, so wie Bloggen in der Arbeitszeit. Anders sieht das aus, wenn der Arbeitgeber zum „Verbündeten“ wurde und die positiven Aspekte des Blogs erkennt und fördert.