Wie im alten Rom - so könnte man meinen, wirkt das Foto der Sofiensäle des Fotografen Tim Stani. Bis Ende Dezember 2013 entstehen Wohnungen, Ateliers, Büros und Restaurants.
Die noch bestehende historische Bausubstanz der 2001 weitgehend zerstörten Sofiensäle wird nach den Auflagen des Denkmalamtes restauriert. Bis zu 70.000 Lagen Blattgold werden dafür eingesetzt, um den öffentlich zugänglichen Saal wieder erstrahlen zu lassen. 2500 Bauteile für Säulen oder Stuckelemente werden nach alten Plänen originalgetreu nachgebaut. Die Decke wird durch eine Glas-Stahlkonstruktion den Saal zu einem lichtdurchfluteten Raum machen. Festsaal und historische Teile bleiben somit erhalten. Für die Restaurationsarbeiten zeichnet sich die Arbeitsgemeinschaft aus den Unternehmen Denkmalpflege, Hollnbuchner und Radic Bau verantwortlich.
Die Arbeiten am gesamten Gebäudekomplex mit 88 Wohnungen und Büros mit 11.000 Quadratmetern und 132 Pkw-Stellplätzen werden von Strabag, Dywidag und Östu Stettin vorgenommen und dauern noch bis Ende Dezember 2013 an. Eigentümer der Sofiensäle sind private Investoren, die im Rahmen des Linzer ifa (Institut für Anlagenberatung)-Bauherrenmodells das Baudenkmal zu neuem Leben erwecken. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 46 Millionen Euro. (Ag.)
Bilder des Baufortschritts auf: www.timstani.com