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Österreichs Außenhandelsdefizit gesunken

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Im ersten Quartal 2012 sank das österreichische Außenhandelsdefizit auf zwei Milliarden Euro.

Österreich hat sein Defizit im internationalen Warenaustausch im ersten Quartal 2012 verringert. Das Passivum in der Außenhandelsbilanz sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 2,10 auf 2,01 Milliarden Euro, wie aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria von heute, Mittwoch, hervorgeht. Die Exporte legten mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 30,70 Milliarden Euro etwas kräftiger zu als die Importe, die sich um 2,3 Prozent auf 32,71 Milliarden Euro erhöhten.

Die Lieferungen Österreichs in die anderen Länder der Europäischen Union stiegen im Berichtszeitraum um 0,9 Prozent auf 21,36 Milliarden Euro, die Bezüge aus diesen Ländern nahmen um nur 0,1 Prozent auf 22,91 Milliarden Euro zu. Dadurch verringerte sich der heimische Fehlbetrag im Jahresabstand von 1,72 Milliarden auf 1,55 Milliarden Euro.

Im Außenhandel mit Drittstaaten vergrößerte sich das Defizit allerdings von 0,39 Milliarden auf 0,45 Milliarden Euro. Die Importe erhöhten sich mit einem Zuwachs von 7,8 Prozent auf 9,80 Milliarden Euro etwas stärker als die Exporte dorthin mit einem Plus von 7,3 Prozent auf 9,35 Milliarden Euro.

Im Monat März flachte sich Österreichs Warenaustausch den jüngsten Zahlen zufolge ab. Die Exporte waren um 1,7 Prozent auf 11,17 Milliarden Euro rückläufig, die Importe gaben um 1,0 Prozent auf 11,78 Milliarden Euro nach. Das Passivum vergrößerte sich dadurch gegenüber dem Vorjahresmonat von 0,53 auf 0,6 Milliarden Euro.

 

(APA)