Die Strabag hält 57 Prozent an der deutschen Baufirma Züblin (Umsatz: 1,55 Mrd. Euro), seit sie die insolvente Walter Bau gekauft und deren Züblin-Anteil übernommen hat. 43 Prozent gehören der Familie Lenz, die dort seit 100 Jahren engagiert ist und lange größter Aktionär war. 1988 kaufte Walter Bau drei Züblin-Pakete und wurde Mehrheitseigentümer.
Eberhard Lenz wirft der Strabag vor, nicht primär im Interesse der Züblin zu handeln, sondern im Interesse des Gesamtkonzerns Strabag. Dadurch sei der Wert der Züblin in Gefahr.
Hans Peter Haselsteiner hat dies mehrmals zurückgewiesen und Lenz vorgeworfen, nur seinen "Lästigkeitsfaktor" zu steigern, um den Preis für seine Anteile in die Höhe zu treiben.