Börsebericht: Weltbörsen im Bann der Nahostkrise

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ie Nahostkrise und der hohe Ölpreis waren auch am Montag ausschlagge bend für die Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten. Auch die Wiener Börse kam zu Handelsbeginn schwer unter Druck. Erst am Nachmittag wurden die Verluste kleiner, knapp vor Handelsschluss lag der Leitindex mit mehr als einem Prozent im Minus. Wien wird von Investoren zu den Ostbörsen gezählt, die am Montag durchwegs deutlicher verloren als die westeuropäischen Märkte. Bei einigen heimischen Werten macht sich laut Harald Kober von der Erste Sparinvest auch die geringe Liquidität bemerkbar. Bwin lag zeitweise um mehr als zehn Prozent im Minus, auch Andritz verlor kräftig. Die an der Wiener Börse notierte Immobiliengesellschaft Meinl European Land kündigte ein Anleiheprogramm im Volumen von zwei Mrd. Euro an.

Die europäischen Leitbörsen gab bis zum späten Nachmittag mehrheitlich nach. Die Ölwerte konnten vom hohen Rohölpreis nicht profitieren. So gaben etwa Total und Repsol nach, wofür Händler vor allem Gewinnmitnahmen verantwortlich machten. Die US-Börsen gaben zu Handelsbeginn leicht nach. Gegen den Trend zulegen konnten McDonalds und GM, Citigroup gab nach.

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