Der Präsident des Österr. Patentamtes, Dr. Friedrich Rödler, übermittelte zum am 24. August auf DiePresse.com erschienenen Artikel über "blau-orangen Postenschacher" folgende Richtigstellung, die bereits am 29. April im "Kurier" veröffentlicht wurde.
1. Ich wurde vom Rechnungshof, in dem ich zuletzt die Funktion eines stv. Sektionschefs bekleidete, an das Verkehrs- und Innovationsministerium lediglich "verborgt" (mit jederzeitigem Rückkehrrecht in den Rechnungshof), sodass ich schon von vornherein nicht das Zeug zu einem späteren "Versorgungsfall" hatte.
2. Das Patentgesetz wurde nicht für mich, sondern im Gegenteil zur Erweiterung des potenziellen Kandidatenkreises (siehe Erläuterungen zum Gesetz) geändert.
3. Im Hinblick auf meine langjährige Befassung auch mit den Angelegenheiten des Gewerblichen Rechtsschutzes hätte ich mich um die Leitung des Österreichischen Patentamtes auch vom Rechnungshof aus und anabhängig von allfälligen Wahlterminen beworben, wiewohl beide Gehälter faktisch gleich hoch sind.
4. Ergebnis dieses "ungeheuerlichen Postenschachers" ist ein auf Grund meiner jahrzehntelangen Verwaltungs- und Führungserfahrung nunmehr auch nach - wie vom Gesetz gefordert - betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geleitetes Österreichisches Patentamt, welches seitdem auch international verstärkt anerkannt und national als wesentlich effizienter gewordener Dienstleister im Interesse der österreichischen Wirtschaft gelobt wird.
Dr. Friedrich Rödler
Präsident des Österr. Patentamtes