Zach zu Martin-Vorwürfen: "Haben Projekte gemacht"

Auf den Vorwurf von HP Martin, Spenden veruntreut zu haben, reagierte Alexander Zach mit Unverständnis.

LIF-Obmann Alexander Zach hat auf die Vorwürfe von Hans-Peter Martin mit Unverständnis reagiert. Er habe keine Gelder an die ungarischen Sozialisten weitergeleitet, sondern über einen Verein an die ungarischen Liberalen. "Wir haben Projekte gemacht", sagte Zach am Mittwoch. Die Höhe der Gelder, die von 2004 bis 2005 geflossen seien, bezifferte der LIF-Obmann mit 100.000 bis 250.000 Euro.

Bei der Firma euro:contact sei er Mitbegründer und Geschäftsführer gewesen, sagte Zach. Auf Grund seines politischen Engagements sei er aber zwischen 2004 und 2005 in den jeweiligen Ländern aus der Firma ausgestiegen. Die angeblich geflossene Summe von 15,4 Millionen Euro sei seines Wissens eine "Provisionszahlung auf Grund eines Geschäftsfeldes" gewesen. Ein Wunsch von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner sei die Förderung der Demokratie in Ungarn gewesen, dem er über die Förderungen der Liberalen in Projekten entsprochen habe.

Bewerkstelligt wurde die Unterstützung der ungarischen Partei über das "Liberale Institut", sagte Zach. Dies sei ein unabhängiger Verein, der von "euro:contact" eine Spende bekommen habe. Keinesfalls seien Gelder an die Sozialistische Partei Ungarns gegangen, auch sei er nie mit dem Autobahnprojekt "M 5" befasst gewesen.


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