Der Bauindustrielle und ex-liberale Spitzenpolitiker Hans Peter Haselsteiner begründet seine Wahlempfehlung für die SPÖ wahltaktisch: die ÖVP strebe eine Zusammenarbeit mit FPÖ bzw. BZÖ an. "Die ÖVP schließt nur eine Koalition 'mit dieser FPÖ' aus, mit einer anderen FPÖ offenbar nicht". Ähnliches habe man 1998/99 erlebt, so Haselsteiner in Budapest bei der Eröffnung einer Strabag-Baustoffanlage.
Der Bauindustrielle und ex-liberale Spitzenpolitiker Hans Peter Haselsteiner begründet seine Wahlempfehlung für die SPÖ wahltaktisch: die ÖVP strebe eine Zusammenarbeit mit FPÖ bzw. BZÖ an. "Die ÖVP schließt nur eine Koalition 'mit dieser FPÖ' aus, mit einer anderen FPÖ offenbar nicht". Ähnliches habe man 1998/99 erlebt, so Haselsteiner in Budapest bei der Eröffnung einer Strabag-Baustoffanlage.
Zuerst habe de VP-Spitzenpolitiker Andreas Khol die FPÖ "außerhalb des Verfassungsbogens" angesiedelt. Wenig später habe man dennoch mit der FPÖ koaliert , Susanne Riess-Passer an die Spitze geholt und "dem (Kärnter Landeshauptmann Jörg) Haider gesagt, er soll drei Wochen die Gosch'n halten". In Zukunft werde dann vielleicht "(FPÖ-Chef Heinz-Christian, Anm.) Strache drei Wochen in die Karibik fahren und wenn er zurückkommt, ist seine Partei Regierungspartei mit (Barbara) Rosenkranz als Vizekanzlerin".
Auf die Frage, welche Punkte ihm, Haselsteiner, am SP-Wirtschaftsprogramm am besten gefielen, sagte der ehemalige LIF-Politiker: "Die, die dem ÖVP-Wirtschaftsprogramm am ähnlichsten sind." Warum er dann keine Wahlempfehlung für die ÖVP abgebe ? Antwort: "Hätte ich vielleicht auch getan, wenn es keine Straches und Westenthalers gäbe."