Barbara Petsch

Barbara Petsch

Bühne

Oliver Kluck: „Höre am liebsten den Diktatoren zu!“

Der deutsche Autor Oliver Kluck spricht über sein Stück „Die Froschfotzenlederfabrik“, das im Kasino uraufgeführt wird. Den Klassikern sagt er gern Adieu. Seine Texte seien eine Art zur Unzeit explodierende Raketen.
Bühne

Karneval und Kapitalismuskritik

Oliver Klucks schlüpfrige Ostsatire „Die Froschfotzenlederfabrik“ erwies sich bei der Uraufführung als effektvoll verpacktes Fließbandprodukt. Der bunte Abend stimmte das Publikum offenkundig teilweise ratlos.
Kunst

Gerald Matt: „Die grünen Raubritter kommen!“

Kunsthalle Wien. Der Direktor ist überzeugt, dass keiner der Vorwürfe gegen ihn stichhältig ist. Seinen Posten wird er behalten, davon ist er überzeugt. Die Grünen wollen die Kunsthalle in die Provinzialität treiben, erklärt Matt.
Kunst

Gerald Matt: „Ich kehre in die Kunsthalle zurück!“

Der mit Jahresende 2011 für drei Monate vom Dienst freigestellte Direktor der Kunsthalle Wien präsentierte seine Bilanz und seine Projekte. Zu den Vorwürfen wollte Gerald Matt im Detail nicht Stellung nehmen.
Kunst

Kunsthalle: Boxenstopp für Gerald Matt

SP und Grüne präsentierten ein Maßnahmenpaket – in Abwesenheit des umstrittenen Kunsthallen-Chefs: Gerald Matt wird drei Monate vom Dienst freigestellt. Franz A. Patay übernimmt interimistisch die KH-Leitung.
Bühne

Theater in der Josefstadt: Rasanter Feydeau mit allerlei Fehlbesetzungen

Sona MacDonald sorgt für Charme-Offensive, Raphael von Bargen für akrobatische Einlagen bei „Ein Klotz am Bein“ in der Regie von Michael Kreihsl im Josefstädter Theater. Aufführung ist trotzdem eher verunglückt.
Literatur

Kinder- und Jugendbücher: Verhext und ausgebufft

Entführung nach Hexomanien, Wutausbrüche des Zauberers und stinkende Vampire. Allerhand wundersame Gestalten tummeln sich in den Kinderbüchern der Saison. Was sie verbindet? Allen fehlt die „Lizenz zum Erziehen“.
Bühne

Anatomietheater: Freud und sein „liebes Gesindel“

Christian Spatzek stemmt einen gewaltigen Monolog von Helmut Korherr über die Neurosen des Begründers der Psychoanalyse: berührend, etwas brav.
Bühne

Wiener Kammerspiele: So macht man Boulevardtheater!

Lutz Hübners „Blütenträume“ erweisen sich als rundum geglückt. Von Michael Gampes Inszenierung kann man nicht genug schwärmen. Das Stück ist hervorragend, die Inszenierung klug und die Besetzung goldrichtig.
Pop

Ludwig Hirsch: Dichter dunkelgrauer Lieder

Der Sänger und Schauspieler Ludwig Hirsch starb mit 65 Jahren. Er war ein Satiriker, Poet, Mundartdichter, liebessüchtig und melancholisch.
Bühne

Lauer Labiche im Theater von St. Pölten

Elfriede Jelineks Übersetzung bescherte der "Affäre Rue de Lourcine" eine Renaissance in deutschen Landen. Die lackierte niederösterreichische Version überzeugt trotz ganz guter Schauspieler nur sehr bedingt.
Bühne

"Der einsame Weg": Das Volkstheater traut sich was

Schnitzlers "Der einsame Weg" in Bildern zwischen Surrealismus und Anselm Kiefer. Regisseur Nerlich formte die dazu passenden bizarren, modernen Figuren. Das Wagnis ist jedoch nicht ganz aufgegangen.
Bühne

Vestibül: Ein Selbstbedienungsladen für alles

Die Junge Burg zeigt "Hysterikon" von der Deutschen Ingrid Lausund. Es geht um den alles verschlingenden Konsum. Das Stück ist mittelmäßig, die Inszenierung zu brav - aber das Ensemble springlebendig.
Bühne

Josefstadt-Direktor: "Ich kämpfe wie ein Löwe!"

Herbert Föttinger inszeniert Horváth und erklärt im Gespräch mit der "Presse am Sonntag" die Krise seines Hauses, für das er sogar mit der Sammelbüchse auf der Kärntner Straße Geld auftreiben würde.
Bühne

Schmied: „Da braucht es einen allgemeinen Aufschrei!“

Kulturministerin Schmied erklärt, was ihr am Kulturbudget wichtig ist. Mehr Geld für Vermittlung und mehr Breitenwirkung. An der unterschiedlich gewichteten Geldzuteilung kann sie vorläufig nichts ändern.
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