Bettina Steiner

Bettina Steiner

Am Herd

Der Süden oder die Kunst, Klotüren zu verriegeln

Warum der Süden es besser hat: Weil er weiß, dass es einfacher auch geht – das beginnt mit den Toiletten und endet bei den Katzen.
Am Herd

Wie lang lassen sich die Kinder das gefallen?

Wenn wir unsere Kinder im Herbst schützen wollen, müssen wir jetzt mit der Planung beginnen. Aber wir tun: nichts.
Buch der Woche

Lauren Oyler: Hier ist alles Fake, sogar das Horoskop

Ein Roman, der die Angespanntheit einer ganzen Generation beschreiben will, die zwischen Selbstinszenierung und Wokeness nicht mehr weiß, wo sie bleibt: Lauren Oylers „Fake Accounts“.
Am Herd

Ich google meine Feinde

Es gibt Leute, die googeln Exfreunde. Andere sich selbst. Ich mache mich im Netz auf die Suche nach alten Feinden und freue mich, wenn es ihnen schlecht ergeht.
Buch der Woche

Alltag auf der Psychiatrie: Ein Tag und noch ein Tag

Ein Debüt, das skrupulös um jedes Wort, um jedes Zeichen ringt: Lena-Marie Biertimpel erzählt in „Luftpolster“ vom Leben in einer psychiatrischen Klinik und dem zähen Ringen um Heilung.
Am Herd

Warum stehen bei uns auf den Grabsteinen meist nur Stichworte?

In liebevoller Erinnerung. Unvergessen. Vorname Nachname. Von – bis. Die Iren machen das anders.
Am Herd

Ich will keine Fußgängerzonen, ich will eine Fußgängerstadt!

Man redet ja immer gern über die Radfahrer, aber über die Fußgänger redet man fast nie. Dabei ist das Zufußgehen in Wien zum Teil eine Zumutung.
Am Herd

Freundliche Floskeln

„Liebe Grüße“, schreibe ich. Und zwar nicht einfach so. Liebe Grüße sind für mich in herzlichen Zeiten wie diesen wieder etwas Spezielles.
Buch der Woche

Mariana Enríquez: Diese Eliten sind der wahre Horror

Verschwundene Kinder, Okkultismus und ein brutaler Orden, der dazu dienen soll, seinen Mitgliedern ewiges Leben zu sichern: Mariana Enríquez hat mit „Unser Teil der Nacht“ einen so wilden wie klugen Roman geschrieben. Der Hintergrund: die argentinische Militärdiktatur.
Am Herd

Im Wartesaal von Wien Energie

Wenn der Staat ungerecht ist, regt das die Kinder zum Glück weniger auf, als wenn die Mama das Schnitzel in zwei verschieden große Hälften schneidet.
Am Herd

Ich denke nur bis Sonnenschein

Keiner kann prophezeien was der Herbst bringt, ich aber will es gar nicht wissen, ich bin wie der Schüler, wie die Schülerin, vor denen die Sommerferien liegen, lang und verheißungsvoll und in kurzen Hosen.
Am Herd

Die schweren Einkaufssackerln tragen jetzt die Kinder 

Und dann bitte ich meine Tochter, die Schrauben meiner Lesebrille fester anzuziehen, sie fällt mir nämlich dauernd in die Geschirrspülmaschine. Über Eltern und Kinder und die Frage, wer wem hilft.
Literatur

Man kann der Zukunft nicht entkommen

Philipp Böhm entwirft in „Supermilch“ das Szenario einer Welt, die fast so ist wie die unsere. Das ist unheimlich.
Am Herd

Die Stadt muss kein Moloch sein 

Das heißt: Sie müsste keiner sein. Über Bäume in Klosterneuburg, Autos in Wien und der fehlende Stuhl auf der Gasse.
Am Herd

Er wollte dafür entlohnt werden, dass er ein Arsch ist

Solche Menschen gibt es. Es gibt nicht viele, aber die wenigen machen viel kaputt. Sie können ein ganzes Gemeinwesen ruinieren. Und oft kann man nichts gegen sie ausrichten.
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