Friederike Leibl

Friederike Leibl

Mein Freitag

Der Wilde Westen ist frischer als die Highschool

Was alt ist, wird kaum noch älter als alt. Die neuen Sachen verfallen dafür rasch und sichtbar.
Mein Freitag

Glühwürmchen tanzen durch die Nacht

Irgendwo bleiben die Wolken immer hängen.
Morgenglosse

Tanzen bis zur nächsten Flut

Kann man die Freiheiten des Sommers wirklich genießen oder ist es unvorsichtig? Die Zahlen sprechen dafür, auszugehen, aber draußen zu bleiben.
Kolumne zum Tag

Melanzani mit Bach und einem Lächeln

Wo sind die Fahrräder, wenn man eines kaufen will? Es ist wie mit den Badehosen, im Sommer sind sie aus.
Morgenglosse

Draufhalten, auch wenn es weh tut

Millionen Zuseher waren live dabei, als der dänische Fußballspieler Christian Eriksen auf dem Spielfeld wiederbelebt wurde. Ein klarer Verstoß gegen die Würde des Menschen.
Mein Freitag

Beim Gurgeln hat man die Haare schön

Sich beim Testgurgeln zu filmen, kann für jene mit Restwürde manchmal eine Überwindung sein.
Mein Freitag

Dreißig Minuten braucht man überall hin

Alles, was ist, dauert drei Sekunden: Eine Sekunde für vorher, eine für nachher, eine für mittendrin.
Kolumne zum Tag

Der Eisberg schmilzt in der April-Sonne des Mai

In wenigen Stunden passiert viel auf der Welt: Beim schnellen Überfliegen von Nachrichten bleibt eine wilde Mischung hängen.
Literatur

Ein Buch, das seine Leser verschlingt

Die Mutter dealt mit Heroin, aber schön sprechen muss man trotzdem. Elis Bruder malt Antworten in die Luft. „Der Junge, der das Universum verschlang“: poetisch, brutal, weise.
Mein Freitag

Es ist erst vorbei, wenn Axl Rose singt

Mai-Regen bringt Segen, das wissen wir von den Landwirten, und auch sonst wird ihm nur Gutes nachgesagt.
Mein Freitag

Biegt ein Hybrid-Auto lautlos um die Ecke

Es gibt kaum ein Lied, das einem so unheimlich ist wie „Higher Love“ von Whitney Houston. Es wurde erst Jahre nach ihrem Tod erstmals veröffentlicht (2019).
Mein Freitag

Die Kuppeln von Paros leuchten mitten in Wien

Himmelblau ist das neue Schwarz. In vielen Sprachen übrigens. Es ist das Griechenland-Blau, das immer wirkt.
Kolumne zum Tag

Ein Zimmer mit Aussicht auf Sonne und Meer

An guten Tagen verknüpft man den Fluch mit ein bisschen Literatur, während eine freie Fläche für den Computer gesucht wird, von Ruhe träumt ohnehin keiner mehr.
Mein Freitag

Die zweite Kasse für die Poesie ist geöffnet

Da das Telefonieren mit Maske schwierig ist, gibt es nun auch wieder Gespräche zu belauschen.
12 Jahre „Die Presse…

Fotografin Herlinde Koelbl: „Die Angst entstand aus dem Vollen“

Ohne Freiheit keine Kreativität: Fotografin und Dokumentarfilmerin Herlinde Koelbl hat mutigere Zeiten erlebt. Warum man sich auf den anderen einlassen und mehr spüren muss.
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