Harald Klauhs

Harald Klauhs

Literatur

Die Firma und die Familie

Es wird Zeit, sein Kaffee-Imperium zu übergeben, denkt Yankel Hertzmann. Bei vier Kindern – nicht so einfach. Vanessa F. Fogel hat einen sinnlichen Roman über ein inniges Ehepaar geschrieben, das mit seiner Familie und seiner Vergangenheit ins Reine kommen möchte. Klug und voller Humor.
Literatur

„Mit Putin kann man reden“

Europa kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen, meint Julia Kissina. Ein Gespräch über Russland, die Ukraine, Deutschland, Israel, ihre Beziehungen untereinander und darüber, wie Medien Propaganda machen.
Literatur

Der Anschein von Ordnung

Ist Sprache angeboren oder anerzogen? Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon Jahrtausende. Der Erzähler in John Burnsides Roman „Haus der Stummen“ will – wie manche vor ihm – das Rätsel experimentell lösen. Ein Feldversuch an lebenden Menschen, zugleich das Porträt einer psychotischen Persönlichkeit.
Literatur

Das raue Leben als Stiefkind in den Bergen

Ein Männer- und ein Frauenschicksal aus dem vorigen Jahrhundert: Kurzromane von Robert Seethaler und Isabella Feimer.
Literatur

Das Quietschen der Matratze

Was macht einen „amerikanischen Roman“ aus? Tanguy Viel hat die Ingredienzien analysiert, gemixt und eine Persiflage darauf fabriziert: „Das Verschwinden des Jim Sullivan“ – eine Humoreske.
Literatur

Bachmann-Preis: Mutterschmerzen, kleine Liebesgeschichten

Die Gewinnchancen waren heuer so hoch wie nie, sechs Preise für 13 Kandidaten, eine Autorin sagte krankheitshalber ab. Der Wettbewerb ist allerdings in Gefahr in Belanglosigkeit abzugleiten. Die Fachbesucher murrten.
Literatur

Bachmann-Preis: Verrätselung und Trauergesang in Klagenfurt

Tag zwei des Wettlesens: Anne-Kathrin Heier brachte einen hochartifiziellen Text, Birgit Pölzl eine Todesmeditation am Rand zur Betroffenheitsprosa. Der Schweizer Michael Fehr beeindruckte auch mit seinem Vortrag.
Literatur

Bachmann-Preis: Ein Wettlesen der bösen Frauen

Sterbehilfe, vergaste Tiere und eine aggressive Mutter: Wer beim Auftakt des Bachmann-Wettlesens überzeugte, und wer sich gern mit wem stritt.
Literatur

Nichts ohne meine Soldaten

Satirisch: Mikal Hems Anleitung zu einer Karriere als Diktator.
Literatur

Schlechte Engel und fehlende Zwillinge

Extraterrestrische Perspektive: Chris Adrian erzählt realistisch von ungewöhnlichen Methoden, mit Schmerz, Freude und allerlei Schicksalsschlägen umzugehen.
Literatur

Nachlass zu Lebzeiten

Nachlässe von Autoren waren stets begehrte Forschungsobjekte von Archiven. Vor einiger Zeit ist man dazu übergegangen, Mate-rialsammlungen noch zu Lebzeiten von Dichtern anzukaufen. Für den Tiroler Alois Schöpf hat sich daraus ein „Vorlass-Kartell“ entwickelt. Eine Nachschau.
Literatur

Schlaflos in der Schweiz

Poesie und Widerstand: Dorothee Elmigers kunstvolle Novelle „Die Schlafgänger“.
Literatur

Von Sprachen und Schimären

Eine Art Summa: die „kleine Prosa“ von Karl-Markus Gauß.
Literatur

„Bin des trocknen Tons nun satt“

„Das Mondschaf“, „Fisches Nachtgesang“ und etliche andere in die Populärkultur eingegangene sprachliche Erfindungen: Dafür steht Christian Morgenstern. Der Dichter der „Galgenlieder“ war aber auch ein sprachlicher Modernist und Kulturkritiker. Zum 100. Todestag: Neuentdeckung eines allzu Bekannten.
Literatur

Wer nicht lügt, kann nicht fliegen

Auf der Suche nach ihren Vor-fahren stößt die Ukrainerin Katja Petrowskaja auf allerlei illustre Gestalten. Aus Erzähltem und Erforschtem, aus Erinnertem und Erdachtem entsteht ein Panorama Osteuropas im 20. Jahrhundert.
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