Thomas Kramar

Thomas Kramar

Kramar

Hauspost an den Körper: Nichts Hausgemachtes in der Bahn!

Speisekartenpoesie ist meist ein ästhetisches Problem. In Zeiten des Fastens nervt der üppige Gebrauch von Wörtern wie „deftig“ und „herzhaft“ besonders.
Song der Woche

"!!!": 1) Bass! 2) Disco! 3) Frühling!

Unaussprechlich: Eigentlich heißt die 1996 in New York gegründete Band „!!!“ (Vorbild: afrikanische Klicklaute), das wird gern als „Chk Chk Chk“ gelesen. Ende April kommt ihr Album „Thr!!!er“.
Literatur

Frank Schirrmacher gegen den Homo oeconomicus

In seinem neuen Buch „Ego – Das Spiel des Lebens“ bringt „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher das Geld, die Gene und die Daten zusammen. Und schlägt zuletzt vor: „Nicht mitspielen!“
Religion

Die "Revolution" des Papstamtes

Konservative Kardinäle wie Stanislaw Dziwisz, einst Privatsekretär von Johannes Paul II., kritisieren die Ankündigung von Benedikt XVI., das Amt als Papst zurücklegen zu wollen. Sie sehen den Nimbus des Amts in Gefahr.
Song der Woche

My Bloody Valentine: Überschall im Spielzeugland

Introvertiert: My Bloody Valentine, 1984 in Dublin gegründet, gelten als Ahnen des „Shoegazing“-Stil. Nach 22 Jahren Pause ist nun ihr drittes Album "mbv" erschienen.
Song der Woche

Autre Ne Veut: Kein leichter Weg ins Bett

Autre Ne Veut ist der Künstlername von Arthur Ashin aus Brooklyn, der als seinen wichtigsten Einfluss Karaoke nennt. Im Februar erscheint sein zweites Album „Anxiety“.
Bühne

Theatermuseum: Handkes dramatische Wahrheit

Die kleine, aber reiche und kluge Ausstellung „Die Arbeit des Zuschauers“ im Theatermuseum erzählt fast genauso viel über den Schriftsteller Peter Handke wie über sein Theater.
Kunst

Österreichische Kunstpreise 2012: Die repräsentative Anarchie

Ministerin Schmied und Präsident Fischer vergaben Auszeichnungen in acht Sparten. Robert Menasse erzählte von einer Begegnung zwischen Staatsmann und Dichter. Bericht von einem im besten Sinn staatstragenden Abend.
Subtext

Warum man das Wort "Eskimo" verwenden darf

Dass Völker andere Völker mit Namen bezeichnen, die nicht aus deren eigener Sprache kommen, ist nicht per se diskriminierend.
Song der Woche

Tocotronic: Vorschlag zur Güte

Hamburger Maturatreffen: Jetzt gibt es Tocotronic auch schon 20Jahre. Auf ihrem zehnten Album geht es um Körper in der Revolte, Exil, Höllenfahrt, Theorie und viel mehr.
Wissenschaft

Immer wieder Vatermord: Annus mirabilis der großen Männer?

Sigmund Freud schrieb 1913 in „Totem und Tabu“ an seinem Mythos des Übervaters – während er mit einem „Sohn“ kämpfte, der gegen ihn revoltierte: C.G.Jung.
Pop

Tocotronic sagen: „Hey, ich bin jetzt alt“

Die staatstragendste Band im Staate Pop veröffentlicht „Wie wir leben wollen“: 17 schöne, bewusst „altmodisch“ aufgenommene Songs und ein Bekenntnis zur Körperlichkeit und Hinfälligkeit.
Subtext

Ich möchte nicht Teil einer Altenbewegung sein. Oder doch?

Die Alten würden die Jungen per Volksbefragung zum Heer schicken, kritisieren manche. So erfüllt sich immerhin ein Sixties-Satz: „They got the guns, but we got the numbers.“
Subtext

Tempo! Teenage! Riot! Pong! 21.Jahrhundert! Und überhaupt: Atari!

Zur Insolvenz der Firma Atari: Erinnerung an eine Band namens Sigue Sigue Sputnik – und an die Zeit, als Computerspiele noch ein Abenteuer für Cyberpunks waren.
Song der Woche

Kwes: Inlineskates für die Ewigkeit

Synästhet: Kwes, geboren 1987 in Lewisham, London, ist Produzent und Musiker. Er hat die Gabe der Musik- Farben-Synästhesie, d.h. er verbindet Töne mit Farben. Bald erscheint sein erstes Album.
  1. Seite 147

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.