Wilhelm Sinkovicz

Wilhelm Sinkovicz

Kommentare

Der „liebste Schwan“ der Wiener stammt aus Pesaro

Schon Beethoven klagte über den „Rossini-Rummel“, den die Wiener zu seinen Lebzeiten veranstalteten. Seit 1816 ist der Erfolg ungebrochen.
Klassik

Staatsoper: Ein gar nicht gewöhnliches Aschenbrödel

Sven-Eric Bechtolf inszeniert Rossinis „La Cenerentola“ als nie aufdringliche Komödie. Angelina Tara Erraught als bescheidenes Mädchen ist ebenso höhensicher wie Dimitry Korchak als Prinz ein stilsicherer Belcanto.
Klassik

Neue Musik? Das ist die, die keiner hören will. Oder die keiner versteht. Aber die gab es nicht erst im Jahr 1913.

Vielleicht markierte das »Watschenkonzert« im Musikverein wirklich einen Wendepunkt im Verhältnis zwischen schöpferischen Kräften und ihrem Publikum: Bis dahin revoltierte man gegen Unerhörtes. Dann blieb man einfach fort.
Klassik

"Mehr als Tod": Mozarts Bild und Geheimnis

Wie hat Mozart "wirklich" geklungen? Wir wissen es nicht. Wir schauen uns sein "neues" Porträt an - und staunen weiterhin über seine Musik, die Verwandlung Taminos, und über vier Akkorde in "Così".
Neuheiten

Philharmoniker: Neujahr zum Nachhören

Auf der CD sind etliche Walzer und Polkas zu entdecken.
Subtext

In Wien vermittelt man die Kunst moderner Klassiker

Rund um Mozarts Geburtstag signalisieren Konzerte, dass nicht nur die Ära des Salzburger Genies formale Meisterschaft gekannt hat.
Neuheiten

"Ingolf Wunder 300"

Die jüngste CD des österreichischen Pianisten heißt "Ingolf Wunder 300".
Klassik

Beethoven, grob: Hat Jubel mit Qualität zu tun?

Wie das ist, wenn ein zeitgenössischer Meister mehr verwöhnt wird als die großen Klassiker: Das Mahler Chamber Orchestra unter Andris Nelsons im Musikverein spielt Gruber, Haydn und Beethoven höchst unterschiedlich.
Subtext

Simon Rattle dreht möglichen Nachfolgern eine Nase

Keinesfalls verlängern will der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker seinen Vertrag, der bis 2018 läuft. Als hätte das jemand angenommen.
Klassik

Richard Wagner, der Filmheld, kehrt zurück

Ein Stummfilm war's, paradoxerweise, in dem der Opernmeister erstmals zum Kinostar wurde. Zur Zelebration seines 200. Geburtstags wird der Streifen neu vertont und zunächst in der Schweiz gezeigt.
Klassik-Kritik

Musikverein: Georges Prêtres Überraschungen

Der Doyen führt die Philharmoniker auf Reisen – und demonstriert am Sonntag im Musikverein, wie scheinbar Altvertrautes enthusiasmieren kann.
Klassiker

Archivaufarbeitung

Wergo ist eines der herausragenden Plattenlabels Europas, weil es sich seit seiner Gründung der Avantgarde verschrieben hat.
Klassik

„Manon“, vertanzt: Märchenhaft schön und mitreißend

Kenneth MacMillans grandiose Massenet-Choreografie wurde neu einstudiert und fesselt im ausverkauften Haus am Ring dank exzellenter Solistenleistungen nicht nur eingefleischte Ballettomanen.
Klassik

Anna Prohaska: Nymphe mit schärfstem Intellekt

Anna Prohaska, Berliner Sopranistin mit Wiener Wurzeln, pendelt zwischen ihren Heimatstädten und erzählt im Gespräch mit der "Presse" über die Erstellung kluger Programme für höchst ungewöhnliche Recitals.
Klassik

Entgrenzung: „Katzenmusik“ und ihre historische Sendung

Im Musikverein erklingt Schönbergs Zweites Streichquartett, Avantgardemusik, die persönliche Katastrophen wie Richard Gerstls Selbstmord spiegelt, aber auch Kandinskys Aufbruch ins Abstrakte befruchtete.
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