Der Regierungschef hat vor der Sommerpause seinen Kanzlerbonus verloren, die ÖVP steht besser da. Die SPÖ hat in den vergangenen Monaten „rote“ Akzente gesetzt, davon aber nicht profitiert.
Sollte die AUA in die Pleite schlittern, sind die Schuldigen weder in Brüssel noch in Frankfurt zu suchen. Über viele Jahre hinweg hatte der Staat als größter AUA-Aktionär die Möglichkeit einzulenken.
In der Volkspartei steigen der Übermut und die Zufriedenheit mit Werner Faymann. Am Schluss verliert die ÖVP aber immer die Nationalratswahl. Zu Recht, wenn Josef Pröll seine schönen Versprechen nicht hält.
Jetzt hat es die SPÖ quasi amtlich: Die Partei hat massiv an Macht und Einfluss in der Wirtschaft eingebüßt. In einem Ranking der hundert einflussreichsten Österreicher findet sich nur eine Handvoll SPÖler.
Wilhelm Molterer über die Fehler der alten Regierung, seine EU-Vorzugsstimme und Hans Dichands Erpressungsversuche. Ein Beitritt Kroations sei, so Molterer, für die Perspektive des Westbalkans unendlich wichtig.
Die Grünen sind mit sich selbst beschäftigt. Eva Glawischnigs Karenzvertretung könnte sich an den Job gewöhnen. Und notfalls muss Alexander Van der Bellen herhalten. Der ist schließlich schuld.
Nach Andreas Rudas, der zur RTL-Group nach Luxemburg wechselte, holt sich die WAZ (beteiligt an "Krone", "Kurier") nun den ehemaligen Kanzler ins Boot. Es dient dem deutschen Verlag als Osteuropa-Experte.
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