Die Abschreibung der Töchter in Rumänien und Kroatien reißt die Erste Bank 2014 tief in den roten Bereich. Heuer werde es „sicher wieder ein positives Ergebnis geben“, so Erste-Chef Treichl.
Die Kriegsgefahr in der Ukraine weckt Zweifel am heimischen Geschäftsmodell der Ostexpansion. Aber das Risiko konzentriert sich auf wenige Länder. In Summe verdiente Österreich hunderte Milliarden.
Die Wiener Tochter der UniCredit, die Bank Austria, steht im Vergleich zu Raiffeisen und Erste Group auf der Sonnenseite. Sie hat im Vorjahr fast 1,4 Milliarden Euro verdient.
Laut RBI-Chef Sevelda wurde die Aktie aktiv „runtergeprügelt“. Er bleibt hinsichtlich der Ukraine optimistisch und dankt Erste-Chef Treichl für dessen „Pionierleistung“ in Ungarn.