Wieder müssen Steuerzahler für die Rettung zweier Institute einspringen – was die EU-Bankenunion verhindern sollte. Aber EZB, Brüssel und Berlin wollen keine politische Krise.
Italien stellt insgesamt bis zu 17 Milliarden Euro für die Institute Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza bereit, die zuletzt von der EZB-Bankenaufsicht als wahrscheinlich nicht mehr überlebensfähig eingestuft wurden.
In Euro steht der Goldpreis nur 18 Prozent unter seinem Rekord. Die Performance ist stabil. Aber dennoch bleibt es ruhig um das Metall. Es herrscht ja keine Krise. Noch nicht.
Der vom Staat eingesetzte Sanierer des kroatischen Konzerns Agrokor räumt ein, dass das Konglomerat wohl nicht mehr in seiner jetzigen Form weiterbestehen wird.
Die Krisenbanken Banca Veneto und Banca Popolare werden zerschlagen. Rom will sie nach heimischem Insolvenzrecht abwickeln. Das könnte die Bürger bis zu zwölf Mrd. kosten.
Die Euro-Notenbank wird sich bei ihrer Sitzung in dieser Woche kaum bewegen. Zinsschritte scheinen ausgeschlossen. Höchstens die Sprache dürfte optimistischer werden.
Die EZB Europäische Zentralbank steuert Einschätzung von Experten nach in Trippelschritten in Richtung einer Abkehr von der gegenwärtigen ultra-expansiven Geldpolitik.
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