Möglich, dass Historiker den Rettungsplan für den Euro als brillante Entscheidung bewerten werden. Denkbar ist aber auch, dass sie ihn als ersten Schritt auf einem rutschigen Weg nach unten sehen.
In den vergangenen Tagen hat sich die Unsicherheit auf den Finanzmärkten wieder erhöht – abzulesen ist dies an der riesigen Geldsumme, die die Banken zuletzt bei der EZB geparkt haben.
Naoto Kan warnt vor einer Krise "griechischen Ausmaßes". Der Schuldenberg wurde mit 218,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes beziffert und ist damit das höchste aller Industriestaaten.
Wohlhabende Österreicher haben mehr Angst um ihr Geld als Vermögende aus der Schweiz und Deutschland. Und Steuermuffel sind sie auch. Fast jeder zweite erhöhte seit Beginn der Krise den Anteil an Rohstoffen.
Die Philharmoniker für alle. Diesmal hat es gestimmt. Die Idee, im Schönbrunner Schlosspark ein Konzert bei freiem Eintritt zu veranstalten, bewährte sich, weil endlich das Wetter mitspielte.
In Summe gehen 40 Prozent der Befragten davon aus, dass zumindest ein europäischer Staat seine Schulden nicht mehr wird bedienen können – und das trotz Rettungsschirms. Auch Portugal und Spanien sind gefährdet.
Demonstrative Einigkeit nach geplatztem Treffen. Die Kommission müsse ihre Arbeit daran „weiter beschleunigen und intensivieren“, hieß es im Schreiben an Kommissionspräsident José Barroso.
Finanzgrößen aus aller Welt kommen heute auf Einladung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann nach Wien. Im Mittelpunkt des Treffens steht der Kampf gegen strengere Bankenregeln.
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