Die Vorstände könnten wegen der Griechenland-Hilfe vor Gericht gezerrt werden. Juristen zufolge müssen die Generaldirektoren damit rechnen, von ihren Aktionären geklagt zu werden.
Österreich profitiere von einem schwachen Euro, sagt Wirtschaftskammer-Chef Leitl. Auslöser der Wirtschaftskrise seien "nicht ein paar gierige Finanzhaie". Schuld sei die "Unfähigkeit der Politik".
Im Juli laufen einige kurzfristige Anleihen der Griechen aus. Das Land wird dann erstmals seit dem Hilfspaket versuchen, wieder Geld auf den Finanzmärkten aufzunehmen.
In der Europäischen Zentralbank machen sich Unstimmigkeiten über den Kauf von Anleihen verschuldeter Staaten breit. Trichet: Die EZB kaufe Anleihen nur auf dem freien Markt und nicht den nationalen Regierungen ab.
Haushaltsminister François Baroin schwört seine Landsleute angesichts der Schuldenexplosion auf ein heftiges Sparprogramm ein und will die Abhängigkeit des Landes von den internationalen Märkten verringern.
Deutsche Bundesbanker kritisieren, dass französische Banken ihre Griechen-Anleihen an die EZB verkaufen und ihre Bilanzen von Schrottpapieren säubern. Von einem "französischen Komplott" ist die Rede.