Philip Barton, Präsident des Gold Standard-Instituts, geht davon aus, dass alle Euro-Länder unter ihrer Schuldenlast zusammenbrechen. Das Institut wird sich demnächst in Wien niederlassen.
Die Glaubwürdigkeit der Europäischen Zentralbank ist gefährdet. Sie habe mit dem Verzicht auf ihre strengen Bonitätsregeln den Weg der Geldpolitik verlassen und mische in der Wirtschaftspolitik mit, warnen Kritiker.
Die Nothilfen würden nicht die Schuldenprobleme des Landes lösen, warnt Mohamed El-Erian, Co-Chefinvestor des weltgrößten Anleiheninvestors Pimco. Für Länder wie Spanien und Portugal bestehe "Ansteckungsgefahr".
Zusätzlich zur EU-Hilfe sollen über die OeNB Milliarden an den Internationalen Währungsfonds fließen. OeNB-Chef Nowotny wehrt sich gegen die Darstellung, dass sich sein Haus an einer Griechenland-Hilfe beteilige.
Bis 2050 überholt die Türkei die Wirtschaftsmacht Deutschland, schreibt Goldman Sachs. Auch wenn das zu weit gegriffen ist, bessern sich die Chancen des Landes zusehends.
Der Ziegelhersteller hat Anleihen über eine Viertelmilliarde Euro zu 4,875 Prozent aufgelegt. 130 Millionen davon werden verwendet, um ältere Anleihen mit 3,875 Prozent vorzeitig zurückzukaufen.
Griechenland wird die Staatspleite trotz EU-Hilfe kaum verhindern können. Experten erwarten mittelfristig eine Umschuldung. Deutschland, Frankreich und Schweiz müssten dann ihre Banken stützen.
Die Griechen haben am Dienstag eine neue Anleihe platziert, die Rendite beträgt bei zehn Jahren Laufzeit 7,81 Prozent. Deutschland gab unterdessen bekannt, keine griechischen Anleihen kaufen zu wollen.
Professoren planen Verfahren zum Austritt Deutschlands aus Eurozone. Im Fall der Auszahlung finanzieller Hilfen an die griechische Regierung würden sie ohne Verzug auf den Austritt Deutschlands aus der Währungsunion klagen.
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