Die größte Bank Deutschlands überrascht mit einem Quartalsgewinn von 1,8 Mrd. Euro. Generell beteuern die internationalen Großbanken, dass sie die milliardenhohen Erträge mit viel weniger Risiko als früher erzielen.
Das staatliche griechische Fernsehen meldete am Samstag, dass das Land von der EU und dem IWF zwischen 20 und 25 Milliarden Euro bekommen soll. Österreich wird sich daran beteiligen.
Österreich wird "keinen einzigen Euro" für die Griechenland-Hilfe ausgeben, sollte es kein gemeinsames Vorgehen aller Eurostaaten geben, sagt Finanzminister Pröll. Österreichs Beitrag wären 858 Millionen Euro.
Immer mehr Schwellenländer zahlen weniger Zinsen für ihre Staatsanleihen als das in Finanznöte geratene Euro-Mitglied Griechenland. Die Kreditwürdigkeit vieler Schwellenländer hat sich erheblich verbessert.
Athen zahlt die höchste Zinsen seit Euro-Einführung und muss den größten Schuldenberg in der EU abtragen. Das Hilfspaket dürfte 25 Milliarden Euro umfassen und von allen Euroländern und dem IWF getragen werden.
Der Finanzbranche droht eine neue Pleitewelle. Einen Lichtblick gibt es aber: Derzeit ist die Nachfrage nach riskanten (und entsprechend hoch verzinsten) Anleihen recht gut.
Spekulanten setzen weiter auf das Fallen der britischen Währung. Die Verkaufspositionen sind so hoch wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Indes besteht die Gefahr eines Rückfalls in die Rezession.
Die Zweifel am griechischem Sparprogramm häufen sich. Die konjunkturellen Aussichten würden zu optimistisch eingeschätzt, warnen Ökonomen. "Griechenland ist nicht mehr zu helfen", sagt ein Experte.
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