Die Das Parlament in Griechenland hat das Gesetz zur Steuerreform angenommen. Ratingagentur Moodys sieht die Gefahren für Griechenland noch nicht gebannt - eine weiter Herabstufung droht.
Die EU und der IWF haben für Griechenland ein Rettungspaket von 45 Milliarden Euro bereitgestellt. Nun wird sich herausstellen, ob und zu welchem Preis die Anleger noch neue griechische Anleihen zeichnen.
Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote für den Mittelmeerstaat von A2 auf A3 gesenkt. Eine weitere Herabstufung sei möglich, heißt es. Moody's zweifelt an der Fähigkeit, den Schuldenstand nachhaltig zu kürzen.
Am Dienstagabend gaben die Börsen weltweit nach, als das Rating für griechische Staatsanleihen auf Ramschstatus gesenkt wurde. Auch portugiesische Anleihen wurden herabgestuft.
Unmut über Deutschland: Die Griechen machen bei aller Selbstkritik die deutsche Haltung für den Gang zum Internationalen Währungsfonds mitverantwortlich.
Griechenland begibt eine neue siebenjährige Anleihe. Das in Finanznöten befindliche Land kommt dabei aber auch nach der Einigung der EU-Staaten auf einen Notfallplan keineswegs günstig an Geld: Die Rendite bleibt hoch.
Griechenland muss für seine Anleihen hohe Risikoaufschläge zahlen, die Rede ist von sechs Prozent. Der IWF fordert nun ein Sicherheitsnetz für die Banken des Landes.
Die Risikoaufschläge auf Staatsanleihen erreichen ein neues Rekordhoch. Die allgemeine Verunsicherung macht jetzt nicht nur internationale Investoren, sondern auch die griechischen Anleger nervös.