Dem anfänglichen Run der Firmen auf Staatshaftungen stehen zurzeit nur 540 Millionen an genehmigten Geldern gegenüber. Zu den Voraussetzungen zählt, dass mit Geld Investitionen getätigt werden, vorrangig im Inland.
Mit einer Politik des billigen Geldes bewahren die Notenbanken Staaten und Unternehmen weltweit vor dem Kollaps. Ein nicht ungefährliches Experiment. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern, wann die nächste Blase platzt.
Neben Griechenland machen auch Portugal und Spanien internationale Investoren nervös. Risikoaufschläge für Anleihen steigen, der Euro fällt weiter. "Spanien ist der eigentliche Krisenherd", sagt Nobelpreisträger Krugman.
Der Euro wertet ab, der Internationale Währungsfonds klopft an Athens Tür, und im Hintergrund warten die Chinesen: Griechenlands Krise stellt die Währungsunion vor schwere Probleme.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Vorwurfs der Untreue. Auch die Hypo Niederösterreich ist ein Fall für die Justiz: Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermittelt wegen des Verdachts der Bilanzfälschung.
Bei der niederösterreichischen Hypo Investmentbank ermittelt die Staatsanwaltschaft St.Pölten wegen des Verdachts der Bilanzfälschung. "Zu Unrecht", wie ein Sprecher der NÖ Hypo den Verdacht zurückweist.
Bei der Prüfung sind der Finanzmarktaufsicht komplizierte Finanztransaktionen aufgefallen. Sie hat daraufhin eine Sachverhalts-Darstellung an die Justiz übermittelt. Die Bank spricht von einer "akademische Diskussion".
Die EU verordnet Griechenland harte Sparauflagen. Die Griechen müssen bis 2012 ihr Defizit in den Griff bekommen. Das EU-Statistikamt Eurostat soll mit Rechnungsprüfungskompetenzen ausgestattet werden.
Griechenland sieht sich als Opfer von Spekulanten. "Das wird unsere Wirtschaft abwürgen", sagt der griechische Ministerpräsident. Hohe Renditeaufschläge auf griechische Staatsanleihen seien nicht gerechtfertigt.
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