Die finanziellen Schwierigkeiten von Griechenland, Portugal und Irland machen die strukturellen Probleme der gemeinsamen Währungspolitik offensichtlich.
Die US-Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im vierten Quartal 2009 mit 5,7 Prozent so kräftig wie seit gut sechs Jahren nicht mehr. Im Gesamtjahr schrumpfte die Wirtschaft aber.
Der stark verschuldete griechische Staat benötigt heuer 53 Milliarden Euro an frischem Geld. Knapp die Hälfte davon soll aus dem Reich der Mitte kommen, Geld ist in den Tresoren genügend vorhanden.
Der Mitgründer des weltgrößten Anleihen-Investors Pimco rät dazu, die Finger von britischen Staatsanleihen zu lassen. Er empfiehlt stattdessen deutsche Anleihen: "Das ist die sicherste Alternative".
Die hochverschuldeten Griechen werben darum, dass der chinesische Staatsfonds griechische Staatsanleihen im Wert von 25 Mrd. Euro zeichnet. Griechenland muss im April und Mai zwei auslaufende Anleihen zurückzahlen.
"Es würde mich überraschen, wenn es nicht so kommt", sagt der Chefökonom der Citigroup. Heißeste Kandidaten sind Brasilien, Russland, Indien und China. Der Einfluss auf andere Regionen werde groß sein.
Martin Redrado wurde Anfang des Monats als Zentralbankchef von Prädidentin de Kirchner gefeuert und von einem Gericht wieder eingesetzt. Nun hindert ihn die Polizei, sein Büro zu betreten.
Für die erste Staatsanleihe Griechenlands in diesem Jahr dürfte es schon Anmeldungen über 16 Milliarden Euro geben. Dabei sinken die Risikoaufschläge für das Land mit dem chronisch hohen Defizit bereits wieder.
Ende November hatte Dubai um eine Fristverlängerung für die Rückzahlung von insgesamt 26 Milliarden Dollar an Schulden gebeten. Die Rückzahlung von 100 Mio. Dollar soll die Märkte beruhigen.
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