Es sind seltsame Zeiten: Bankenpleiten schieben die Kurse von Technologieaktien an und die EZB zeigt geldpolitische Härte, um Panik an den Märkten zu vermeiden. Warum gute Anlageentscheidungen derzeit schwierig sind.
EZB, die US-Notenbank Fed, die Bank of England, die Bank of Japan, die Schweizerische Nationalbank und die kanadische Zentralbank stärken in einer gemeinsamen Aktion die Liquiditätsversorgung. Die erhoffte Beruhigung der Finanzmärkte ist zunächst jedoch ausgeblieben.
Schweizer Regulatoren drängen offenbar darauf, dass die Schweizer Großbank UBS den kleineren Rivalen übernimmt. Das wäre der bedeutendste Bankenzusammenschluss in Europa seit der Finanzkrise.
Die Ereignisse an den weltweiten Märkten zerren momentan an den Nerven der Anleger. Das hindert Analysten nicht, diversen Aktien Potenzial zu bescheinigen. Diesen dreien sprechen sie ein besonders großes zu.
Als Banken weltweit wankten, wurde Bitcoin erfunden. Im ersten Bitcoin-Block findet sich sogar eine Botschaft zu Banken. Zeigt Bitcoin auch in der jetzigen Bankenkrise seine Stärke?
Die 50 Milliarden Franken der Schweizer Nationalbank mildern Liquiditätszweifel, dennoch hat die Großbank mit schwindenden Kunden zu kämpfen. Deutsche Kunden der Credit Suisse klopfen bereits bei der Konkurrenz an.
Die Aktien der Großbank setzen ihre Achterbahnfahrt fort. Am Freitag ging es wieder um zehn Prozent nach unten, nachdem die Papiere tags zuvor 20 Prozent zugelegt hatten.
Der Absturz der einst gefeierten Schweizer Großbank ist wie ein „Zugsunglück in Zeitlupe“, heißt es. Letzter Höhepunkt einer Reihe von Fehlschlägen war 2021 die sogenannte Greensill-Affäre.
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