„Reichtum verlangt soziale Verantwortung“, erklärt die Luxus-Messendirektorin. Die Zeiten sind also vorbei, in denen ein luxuriöser Lebensstil ungeniert und stolz zur Schau gestellt wurde.
Oleg Deripaska und Wladimir Potanin planen, einige ihrer Unternehmen zu einem riesigen Metall-Konzern zusammenzuschließen. Der Staat soll beteiligt werden, um Unternehmens-Schulden abzubauen.
Der weltgrößte Nickelproduzent Norilsk ist unter Staatskontrolle – kein Einzelfall. 2009 dürfte Norilsk wegen des Preisverfalls auf dem Rohstoffsektor einen Umsatzeinbruch auf 8,6 Mrd. Dollar erleiden.
Finanzkrise? Nicht am Markt für Luxusimmobilien. Die Zahl der Anfragen steigt – trotz schwächelnder Oligarchen. Der Markt für echten Wohnluxus ist im Vergleich zu London oder Paris aber sehr klein.
Für die nächsten Jahre vom Tisch ist in jedem Fall eine Fusion mit der hoch verschuldeten Rusal und mit dem Metallkonzern Metalloinvest zum weltgrößten Metallurgiekonzern.
Russland bemüht sich, Zweifel an einer erfolgreichen Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2014 zu zerstreuen. Die aktuelle Finanzkrise soll die Arbeiten in Sotschi angeblich sogar verbilligen.
International Finance Corporation beteiligt sich mit fünf Prozent am staatlichen Stromkonzern EPCG. Später ist die Privatisierung des Konzerns geplant. Als einer der Interessenten wird auch das heimische Unternehmen Verbund genannt.
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