Für die deutsche Warenhauskette, die zur Signa von René Benko gehört, ist es bereits das zweite Insolvenzverfahren nach 2020. Nun droht jeder dritten Filiale das Aus.
Die Gewerkschaft möchte um die Arbeitsplätze bei Deutschlands letzter großer Warenhauskette kämpfen. Das Unternehmen gehört zur Signa-Holding des Tiroler Immobilien-Investors Rene Benko.
Die angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof in einem sogenannten Schutzschirm-Insolvenzverfahren sanieren. Das Filialnetz muss deutlich schrumpfen, Kündigungen sind unvermeidbar.
„Ja, ich glaube, Herr Benko ist am Zug, auch Kapital mit hereinzugeben", sagte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Benkos Signa Holding verfügt unter anderem über ein milliardenschweres Immobilien-Portfolio.
Erst im Jänner hatte die deutsche Bundesregierung die Warenhauskette mit weiteren 220 Millionen Euro gestützt. Galeria Karstadt Kaufhof gehört der Signa Holding des österreichischen Investors Rene Benko.
Kalt Duschen und weniger Kunstschnee. Die EU-Staaten sparen Energie, um Engpässe zu vermeiden. Nehammer fordert einen Strompreisdeckel in der EU, gleichzeitig hat Wien Energie eine finanzielle Notlage aufgrund der gestiegenen Preise.
Laut einem Bericht des "Handelsblatt" wird statt etwa 200 über rund 110 Millionen Euro starken, zweiten Staatskredit verhandelt. Offen ist die Frage, wie sich Karstadt-Eigentümer Benko an einer Rettungsaktion beteiligt.
Die Signa-Tochter Sports United könnte über eine Fusion mit der Mantelgesellschaft Yucaipa Acquisition bald an die Börse gehen. Die Bewertung erreicht bis zu vier Mrd. Dollar.