Die Regierung hat der Central European University in Budapest ein Jahr Aufschub gegeben. Ein Kompromiss ist trotzdem noch nicht unterschrieben, sagt Rektor Michael Ignatieff. Er hofft, dass das nach der Wahl passiert.
Der ungarischer Ministerpräsident spricht in einer Rede vom "Spekulanten-Imperium" EU und einem angeblichen Plan aus Europa einen "Mischkontinent" zu machen.
Ungarns Premier geißelt beim Treffen der "EU-Strategie für den Donauraum" in Budapest die angebliche Europa-Unterminierungsstrategie von US-Milliardär George Soros, warnt vor dem "Austesten der Grenzen" durch Migranten und deren Mehrheitswerdung mit gravierenden ethnisch-kulturellen Konsequenzen.
US-Fondsmanagern wurden laut Wirtschaftsagentur Bloomberg bis Jahresende Steuern für Einnahmen aus Offshore-Fonds gestundet. Viele Fondsmanager, darunter Soros, lenken solche Gelder jetzt in teils eigene Wohlfahrtsorganisationen, um Steuern zu sparen.
Rektor Michael Ignatieff hofft, dass die Central European University in Budapest bleiben kann. Über internationalen Druck, verrückte Ideen, den Kampf um Freiheit in Ungarn – und seinen Plan B, falls es nicht klappt.