Die Brüsseler Behörde will bis Monatsende entscheiden, wie sie auf Viktor Orbáns antieuropäische Stimmungsmache reagieren soll. In der Zwischenzeit setzt man auf Dialog.
In einer hitzigen Debatte wurde Großbritannien großteils vor harten Verhandlungen gewarnt. Der britische Abgeordnete Farage bezeichnete die EU als Mafia.
In einer suggestiven Volksbefragung sollen die ungarischen Wähler ihren nationalpopulistischen Premier im Kampf gegen den Liberalismus stärken und „Brüssel stoppen“.
Österreich muss bis September 1900 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland aufnehmen, betont der EU-Kommissionspräsident in einem Antwortbrief an den Kanzler. Letzterer sieht noch "Spielraum", Innenminister Sobotka will die "Relocation" nun starten.
Was war, was kommt? Zum ersten Mal seit 1986 besucht der britische Thronfolger Prinz Charles Österreichs Hauptstadt. Nach dem Chemiewaffenangriff in Syrien beginnen indes die gegenseitigen Schuldzuweisungen und Nordkorea provoziert weiter.
Dem Vereinigten Königreich bei den Austrittsverhandlungen mit Hochmut gegenüberzutreten wäre für die EU nur kontraproduktiv. Vor allem Berlin sollte sich einschalten und eine Special Relationship zu London anstreben.
Der Kanzler will die EU davon überzeugen, dass Österreich keine Flüchtlinge aus dem Relocationprogramm aufnehmen muss. Der Innenmister findet das begrüßenswert, ÖVP-Klubchef Lopatka nennt Kerns Brief an Brüssel indes "irrelevant".
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