Immer mehr Flüchtlinge kommen Österreich. Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner erörtern heute die Vorgehensweise der Regierung.
Organisatorisch ist der von Tag zu Tag steigende Flüchtlingsansturm kaum noch zu bewältigen. Politisch wird er für aufnahmebereite Länder wie Deutschland zum Risiko.
Polen, Tschechien und die Slowakei lehnen fixe Flüchtlingsquoten weiterhin ab. Für Warschau kommt die Debatte zu einem ungünstigen Zeitpunkt – Ende Oktober wird gewählt.
Juncker droht mit Strafverfahren gegen Länder, die Asylstandards nicht einhalten, schlägt die Aufteilung von 160.000 Flüchtlingen aus Italien, Griechenland und Ungarn vor und setzt auf Milliardenhilfe für die Krisenregionen.
Der EU-Kommissionspräsident legt ein Sieben-Punkte-Papier vor. Neben den umstrittenen Quoten zur Verteilung der Flüchtlinge soll es auch mehr Geld für die Herkunftsländer geben. Ein Überblick.