Bei einem Abendessen am Dienstag wollen die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Länder über eine Personalfrage reden: Wer bekommt das begehrtestes Büro Brüssels, wer wird EU-Kommissionschef also.
Offiziell will sich die ÖVP noch nicht festlegen. Niederösterreichs Landeschef sagt aber öffentlich voraus, dass Hahn seinen Posten als Kommissar behält. Unterstützung erhält Hahn auch von der SPÖ.
Die Europäische Volkspartei verteidigt Platz eins. Spitzenkandidat Juncker erhebt nun den Anspruch auf den Posten des Kommissionschefs. In Frankreich landet der rechte Front National einen Erdrutschsieg.
Die EU-Wahl ist geschlagen. Es gab einen deutlichen Wahlsieg für die Konservativen. Der FPÖ waren in Österreich Außenseiterchancen auf Platz 1 eingeräumt worden. Die Hochrechnung zeigt, dass sich 20 Prozent der Stimmen ausgegangen sind. Starke Zugewinne gab es auch für die Grünen. Die ÖVP verteidigt Platz 1 vor der SPÖ.
In Brüssel siegt Jean-Claude Juncker. In Österreich verteidigt Othmar Karas Platz eins für die ÖVP. Die Obmanndebatte dort ist somit abgesagt. Eine solche könnte nun aber der stagnierenden SPÖ drohen.
Bis Sonntagabend können 400 Millionen Menschen über die Zusammensetzung des neuen Parlaments entscheiden. Die Iren haben den etablierten Parteien offenbar einen Denkzettel verpasst.
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