Der LVT-Beamte Lett war jener Kabinettsmitarbeiter von Innenminister Kickl, der zwei der Zeugen zur Aussage zur Staatsanwaltschaft begleitete - als "Vertrauensperson". Lett wird als Nachfolger Gridlings als BVT-Direktor gehandelt.
Das Doppelbudget 2018/19 ist beinahe fertig. Das Verteidigungs- und das Bildungsministerium müssen sich trotz Budgetplus einschränken. Bauprojekte der ÖBB werden verschoben. Gespart wird bei den Integrationsmaßnahmen.
Das Innenministerium soll schon im Vorfeld die Vorwürfe in der Nordkorea-Passaffäre gegen BVT-Beamte geprüft haben - ergebnislos. BVT-Direktor Gridling soll zudem schon länger von den Ermittlungen im Umfeld gewusst haben.
Haben sich Mitarbeiter des Verfassungsschutzes (BVT) kriminell verhalten – oder gibt es eine große Intrige der FPÖ? Das BVT steht so oder so vor dem Aus.
Peter Goldgruber, Generalsekretär im Innenministerium, weist den Vorwurf zurück, er habe sich mit der Hausdurchsuchung Zugang zu Ermittlungsstand über Rechtsextreme schaffen wollen. Er "könnte einfach hingehen und die Unterlagen anschauen".
Die Suspendierung von BVT-Chef Gridling sei ein "Beitrag zur Desinformation", meint der SPÖ-Chef, der "Anhaltspunkte" für einen möglichen Machtmissbrauch von Innenminister Kickl sieht. In puncto U-Ausschuss hielt sich Kern zurück.
Die Reformgruppe rund um Staatssekretärin Karoline Edtstadler nahm am Dienstag ihre Arbeit auf. Die Regierung will die Strafen bei Gewalt- und Sexualdelikten weiter verschärfen. Die Vorschläge dafür sollen 2019 vorliegen.
Staatsanwaltschaft Wien hat die erste Teilanklage fertig und dürfte sich auf dubiose Optionengeschäfte konzentrieren. Ex-Unternehmenschef Karl Petrikovics soll die Buwog-Provision zurückzahlen.
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