Der scheidende Hamburger Regierungschef Ole von Beust betont, dass es für einen Rückzug aus der Politik nie den richtigen Zeitpunkt gibt. Die schwarz-grüne Regierung soll im Amt bleiben.
Die deutschen Sozialdemokraten haben auf ihrem Parteitag in Dresden eine neue Führung gewählt. Dies ist Teil des Neustarts der SPD nach den schweren Wahlniederlagen. Die neue Parteispitze in Kurzporträts:
Mit neuer Führungsspitze will die SPD aus ihrem Tief herausfinden. Sigmar Gabriel soll am Parteitag zum Parteichef gewählt werden und die Wiederbelebung der Partei versuchen. "Sigi" folgt dem scheidenden Franz Müntefering nach.
Die SPD ist rund 514.000 Mitgliedern die zweitgrößte Partei in der Bundesrepublik. Im Jahr 1863 startet sie ihr Wirken und ist somit die älteste politische Fraktion in Deutschland.
Bundespräsident Horst Köhler entlässt die Minister der ehemaligen schwarz-roten Koalition. Er würdigt dabei die gemeinsamen Erfolge von Union und Sozialdemokraten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Das neue Führungs-Sextett der SPD ist nominiert, die offizielle Wahl findet beim Parteitag Mitte November in Dresden statt. Noch-Umweltminister Sigmar Gabriel (50) wird Parteichef.
Freie Bahn für Sigmar Gabriel: Das SPD-Präsidium schlug den deutschen Umweltminister am Montag offiziell als neuen Parteichef vor. Franz Müntefering tritt nach der Bundestagswahl-Niederlage nicht mehr an.
Noch-Umweltminister Gabriel wird Parteichef, Nahles Generalsekretärin. Die Sozialdemokraten wollen sich auch inhaltlich neu aufstellen und unter anderem im Bund mehr Nähe zur politischen Konkurrenz, der Linkspartei, suchen.
Die SPD stellt sich nach dem Wahldebakel personell neu auf: Sigmar Gabriel tritt die Nachfolge von Franz Müntefering an. Neue Generalsekretärin soll die Vertreterin der Parteilinken, Andrea Nahles, werden.
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